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»Diamonds And Despair«

Okta Logue

Etwas wie Sonnenschein aus Griesheim: Der Psychedelic-Pop von Okta Logue strahlt auf dem dritten Album erstmals so etwas wie Zuversicht aus.
Geschrieben am
Als höchst versierte Schönspieler waren Okta Logue aus dem hessischen Griesheim schon lange bekannt. Was ihnen aber neben dem für Psych-Popper nicht ungewöhnlichen Vergleich zu Genre-Ikonen wie Pink Floyd auch häufiger Doors-Gegenüberstellungen einbrachte, war die dezente Düsternis, die ihren hippiesken Mini-Epen anhaftete. Die ist zwar immer noch nicht ganz passé, aber auf »Diamonds And Despair« lässt die Band erstmals offensiver die Sonne durchblitzen: Spürbar konkreter in Songwriting und Style klingen die 14 neuen Stücke; neben friedlich verdrogten Gitarrenfiguren glänzen vor allem die trippy Melodien, die wie gemalt für einen sehnsuchtsvollen Tag im Spätsommer wirken und Arm in Arm mit dir durch das bereits ansatzweise gefärbte Blattwerk schauen. Songs wie »Heroes Of The Night« klingen durch den pointierten Einsatz von Synthesizern sogar ein bisschen fuzzy, was der dramaturgischen Leichtfüßigkeit von »Diamonds And Despair« äußerst gut steht. Das Öffnen der Strukturen hin zu einnehmend sensitivem Pop-Appeal dürfte Okta Logue auch Skeptikern und Genre-Gegnern nahebringen.

Okta Logue

Diamonds and Despair

Release: 15.04.2016

℗ 2016 Okta Logue GbR, under exclusive license to Virgin Records, a division of Universal Music GmbH

Okta Logue »Diamonds And Despair« (Virgin / Universal / VÖ 15.04.16)