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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Grundlos EP«

OK Kid

Streng betrachtet sind Rap und OK Kid keine Buddys im engeren Sinne. Tatsächlich aber helfen weder Strenge noch Enge spontan beim ambitionierten hessischen Bandprojekt (in der Kölner Diaspora) weiter.
Geschrieben am

Vielleicht hilft der Blick auf den angenehm wertigen Promo-Waschzettel aus dem Hause Four Music: »... Klangkonzept, das bewusst Ein- und Ausschläge in viele musikalische Richtungen gibt. Da harmonisieren pulsierende Beats, die an Künstler wie Rustie oder sogar Dr. Dre erinnern, mit der Liveband-Ästhetik einer Interpol- oder Friendly-Fires-Platte. Dazu die schnörkellos ehrliche Sprache, irgendwo zwischen Rap und Gesang, zwischen Mike Skinner (The Streets) und Ton Steine Scherben.«

 

Nun ja, wie immer sympathisch geflunkert! OK Kid sind trotzdem mehr als okay und vor allem deswegen interessant, weil sie deutsche Sprache feiern, ohne zu nerven. Raffi, Moritz und Jonas können was, pusten mit »Borderline« sogar mal eben so das letztjährige eigene Album weg und lassen den Freundeskreis mit heißen Wangen in die Zukunft blicken. Also bitte: Hört rein oder hört Rap.

 

In drei Worten: Rap / Lügen / Zukunftsmusik