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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Ok Go

Ok Go

Gute-Laune-Pop von einer Rockband aus Amerika - der Ansatz klingt mittlerweile weniger nach Spinal Tap oder Cheap Trick, sondern nach irgendwelchen White-Trash-Tieffliegern, die Punk mit affirmativem Zirkus-Rock verwechseln und sich in pubertären Posen blöd zum Affen machen. Wohl denen, die da Humor
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Gute-Laune-Pop von einer Rockband aus Amerika – der Ansatz klingt mittlerweile weniger nach Spinal Tap oder Cheap Trick, sondern nach irgendwelchen White-Trash-Tieffliegern, die Punk mit affirmativem Zirkus-Rock verwechseln und sich in pubertären Posen blöd zum Affen machen. Wohl denen, die da Humor noch mit etwas mehr Niveau versehen können. Ok Go stammen aus Chicago und liefern neben gut abgehangenem Power-Pop auch den nötigen Schuss Selbstironie und das vergnügte Augenzwinkern. Schließlich ist doch gerade das Rock-Biz eigentlich ein großer Witz. Da kann man sich zwar drin wohl fühlen, wenn man will, aber gut, noch zu wissen, was Sache ist. Und so klingt dann auch das selbst betitelte Debüt. Frisch, unverkrampft und gespickt mit witzigen Ideen und ein paar schrulligen Ausflügen in die Popkultur. Wobei das Thema Melodie nie vernachlässigt wird. Der Gestus erinnert spontan an They Might Be Giants, wenngleich Ok Go doch noch etwas mehr on point sind. Lässige Sache.