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Of Flight & Fury

The Miserable Rich

Tricky Gitarrenfolk – bei dem allerdings die Gitarren Streicher sind. Ist das noch normal?
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Tricky Gitarrenfolk – bei dem allerdings die Gitarren Streicher sind. Ist das noch normal?

Tricky Gitarrenfolk – bei dem allerdings die Gitarren Streicher sind. Ist das noch normal? Klingt zumindest gar nicht so ungebührlich und nischig, wie man vielleicht denken würde. Das Quintett The Miserable Rich aus Brighton hat natürlich auch den Zeitgeist in der Tasche, der ja schon lange die schönsten Indie-Platten mit Geigen und Co. versah. Midnight Choir, Scott Matthew, St. Thomas oder auch einiges im Gesamtwerk von Tocotronic.

"Of Flight & Fury" hat das Tempo zum letzten Album "12 Ways To Count" noch ein wenig angezogen und traut sich neben dem melancho Schönklang auch fast Folk-Menuette zu und wirkt allgemein wie eine Kammermusik-Version von Bright Eyes’ "I’m Wide Awake, It’s Morning". Eine hübsche Genre-Platte, die trotzdem einen hohen Wiedererkennungsfaktor aufzieht und soundmäßig Klassik mit Indie verpartnert, wie es sonst von anderen Acts immer nur angedeutet wird.

In drei Worten: Menuett-Indie / Tempo / Verpartnert