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»Yada Yada«

Odd Couple

Odd Couple sind jetzt offiziell ein Trio. Und die Grenzen der Garage umgebenden Genres liegen endgültig in Schutt und Asche.

Geschrieben am

Schon der erste Track auf »Yada Yada« macht klar, wie der Hase auf dem dritten Album der Berliner Odd Couple läuft: »Bokeh 21« ist ein siebenminütiges Monster, das – auch dank der tatkräftigen Unterstützung des neuen dritten Mitglieds Dennis Schulze – das gesamte Spektrum der Band in sich vereint. Motorische Krautrock-Beats bilden das Fundament für fuzzy Gitarrengebilde, und Dada-NDW lässt sich von spacig wabernden Synthie- und Orgel-Eskapaden in andere Sphären entführen. 

Schon immer waren Odd Couple dann besonders stark, wenn sie ihren Vintage-Sound in ein modernes, völlig abgedrehtes Soundkostüm packten. Das funktioniert etwa in »Vielfraß«, einer zeitgeistkritischen Abrechnung mit der Generation Smartphone, oder dem von schwitzenden Blues-Gitarren dominierten Titelstück bestens. »Katta« verpasst provinzieller Lethargie einen Arschtritt, während »Stiff« die Band zu ihren Garage-Punk-Wurzeln zurückfinden lässt. Überhaupt strotzt die Platte im Gegensatz zum Vorgänger »Flügge« nur so von eigenwillig nach vorne preschenden Hits, auch der Stoner-Song »Robotix« gehört dazu. Das macht deutlich: Eine auf genüsslich-konsequente Weise schräge Band ist im derzeitigen Starkstrom-Genre nur schwer zu finden.

Odd Couple

Yada yada

Release: 16.03.2018

℗ 2018 Cargo Records

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