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Nowhere Or Tammensaari

I Am Oak

Geisterhafte Chöre und die große Entrückung kommen aus den Niederlanden, genauer gesagt von I Am Oak. Bon Iver und Iron And Wine – warm anziehen!
Geschrieben am

Autor: intro.de

Gibt es Tammensaari überhaupt? Oder heißt der verschneite finnische Ort, an den sich I Am Oak für zwei Wochen zurückzogen, um an den Arrangements der neuen Songs zu feilen, doch Tammisaari – wie eine prominente Suchmaschine vorschlägt? So oder so – »Nowhere Or Tammensaari« entstand mitten im Nirgendwo. Und Nirgendwo ist auch die fast wörtliche Übersetzung von »Utopia«, dem Ort, der auf keiner Karte zu finden ist. In Tammensaari oder Tammisaari hat die Utrechter Band um den Sänger, Gitarristen sowie kreativen Kopf Thijs Kuijken jedenfalls zwölf komplett entrückte Songs ausgearbeitet, die allesamt so klingen, als wären sie nicht von dieser, sondern von einer schöneren Welt.

Und das, obwohl – oder gerade weil – das Instrumentarium so konventionell, ja, folkig-bodenständig ist: gezupfte Akustik-Gitarren, berückend schöner Gesang, mäandernde Arrangements, geisterhafte Chöre, leises Klingklang, laute E-Gitarren, die plötzlich aus dem Nichts zu kommen scheinen. Vor Combos wie Bon Iver oder Iron And Wine braucht sich diese große Band aus den kleinen Niederlanden nicht zu verstecken.

In drei Worten: Verschneit / Entrückt / Utopisch