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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Not Music

Stereolab

"Not Music" als Sequel zu "Chemical Chords". Nach dem gradlinigen, leichtfüßigen Vorgänger bringen Stereolab nun die dunkle Seite ihrer 2007er-Aufnahmesession raus.
Geschrieben am
Stereolab lassen die Fans in ihrer selbst auferlegten Bandpause nicht hängen: Neben dem Solodebüt von Sängerin Laetitia Sadier erscheint mit »Not Music« jetzt die zweite Hälfte der bereits für aufgenommenen Songs. Während die für das 2008er-Album ausgewählten Stücke laut Sadier die Tagesseite des Materials darstellten, versammelt »Not Music« nun die somnambule, hypnotische Nachtseite.

Richtig düster wird es bei Stereolab natürlich nie, doch die Stimmung von »Equivalences«, «Delugeoisie» oder »Aelita« ist deutlich geheimnisvoller, die Akkordfolge schräger und die Rhythmik vertrackter als beim leichtfüßigen Vorgängeralbum. Zusätzlich zu elf neuen Songs gibt es zwei Remixe: Deerhunter-Sänger Bradford James Cox zaubert als Atlas Sound aus »Neon Beanbag« einen atmosphärischen Ambient-Track, während Emperor Machine (Andrew Meecham von Chicken Lips) »Silver Sands« in seinem Remix einen stylish-unterkühlten 80s-Discosound verpasst. »Not Music« ist mehr als eine Fußnote zu »Chemical Chords«, es ist mit seinen vielen Facetten das spannendere dieser beiden großartigen Alben.

In drei Worten: FACETTEN / HYPNOSE / ATMO-POP