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Everything In Between

No Age

No Age gehen noch tiefer in die weite Welt der Gitarreneffekte, ohne diese glanzlos nach Handwerk aussehen zu lassen.
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No Age gehen noch tiefer in die weite Welt der Gitarreneffekte, ohne diese glanzlos nach Handwerk aussehen zu lassen.

Es gibt einen einfachen Grund dafür, warum das Duo No Age aus L.A. seit seinem letzten Album "Nouns" zu einer der heißesten Rockbands weltweit avanciert ist: seine Gitarren. Seit den Queens Of The Stone Age klangen gestapelte Gitarreneffekte nicht mehr so hypnotisch, dicht und gleichzeitig unmittelbar, ähnlich lang ist es her, dass jemand die Anarchie des Rock'n'Roll so unübersehbar wiederbeleben konnte.
Dafür sorgt nicht zuletzt No Ages Ambition, nach einem psychedelischen und experimentellen Moment in ihrer Musik zu graben. Zu einer Hit-Band wird man so natürlich nicht, das sollte trotz des riesigen Buzz' um sie auch niemand erwarten. Was "Everything ..." einlöst, ist ein Set an heterogenen, gitarrenbasierten Klangbildern, die mal wüst und zerstörerisch, dann wieder hallig oder unwiderstehlich dringlich sind. Punk und Garage standen Pate, aber auch Lo-Fi-Folk, No Wave und Indie-Rock. In gewisser Weise versprühen No Age die Lebendigkeit, die den Thermals verloren gegangen ist. Auch wenn es sich hier nicht so liest, ist das doch Leistung genug, um diese Platte zu feiern.

In drei Worten: Druck / Auswege / Effekte