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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Last Bandit

Nikki Sudden

Diese Scheibe, sie ist eigentlich ohne besonderen Grund entstanden - an Material hat es dem Arbeitstier Nikki ja noch nie gemangelt. „The Last Bandit“ bietet einen höchst subjektiven Rückblick auf das Solo-Schaffen des Mannes, der mit den Swell Maps und den Jacobites zwei paradiesvögelige Eckpfeiler
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Autor: intro.de

Diese Scheibe, sie ist eigentlich ohne besonderen Grund entstanden – an Material hat es dem Arbeitstier Nikki ja noch nie gemangelt. „The Last Bandit“ bietet einen höchst subjektiven Rückblick auf das Solo-Schaffen des Mannes, der mit den Swell Maps und den Jacobites zwei paradiesvögelige Eckpfeiler der kontemporären britischen Musik mitbegründete. Sein Solo-Schaffen auf mindestens acht LPs und unzähligen inoffiziellen Tonträgern ist ein einziges Spiegelbild seiner Obsessionen: Girls, Rock’n’Roll und er selbst – in keiner bestimmten Reihenfolge. Erstmals enthalten sind die Texte und – besonders aufschlußreich – Linernotes, die die Entstehungsgeschichte seiner Elaborate beschreiben. Was Nikkis Werk so beeindruckend macht, ist weniger die musikalische Kompetenz als die Geradlinigkeit, mit der der Mann seine Visionen umsetzt – und dabei vor allem eines geblieben ist: ein Fan. Kaum ein Track, in dem er nicht einem seiner Vorbilder – allen voran die Stones und T-Rex – seine Referenz erweist. Irgendwann sagte er mal: „Meine Scheiben sollen alle klingen, als seien sie in den Seventies entstanden – denn du kannst Perfektion nicht übertreffen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.