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Seven Lives Later

Nikki Sudden

Vom schönsten Label der Welt kommt die neue Platte des tragischen Troubadours mit der Vorliebe für samtene Morgenmäntel und Rotwein in Sektgläsern. Vom zumindest disputwürdigen Cover sollte sich niemand abschrecken lassen, denn „Seven ...“ ist - wenn es so was gibt - die perfekte NIKKI SUDDEN-Platte
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Autor: intro.de

Vom schönsten Label der Welt kommt die neue Platte des tragischen Troubadours mit der Vorliebe für samtene Morgenmäntel und Rotwein in Sektgläsern. Vom zumindest disputwürdigen Cover sollte sich niemand abschrecken lassen, denn „Seven ...“ ist - wenn es so was gibt - die perfekte NIKKI SUDDEN-Platte. Letztes Jahr erzählte er stolz, er habe sich die gleiche Gitarre wie JOHNNY THUNDERS gekauft - und so klingt die neue Scheibe auch. Mit einer für SUDDEN-Fans ungewohnt rockistischen Gitarrenbratze durchpflügt der Mann sein Oeuvre, daß man sich fragt, wo all diese Energie in den vergangenen Jahren wohl gesteckt haben mag. Sogar als Lead-Gitarrist versucht er sich - und das ohne Scham und minutenlang. Das macht aber nichts, weil es wirklich Spaß macht, sich die wirre Mischung aus JOHNNY THUNDERS-Rockern, Glam-Rock-Sprengseln, akustischen Versatzstücken und Swamp-Blues (mit HUGO RACE) anzuhören. Egal, was man gegen NIKKI SUDDEN haben mag, eines kann man der neuen Platte nun wirklich nicht vorwefen: Sie sei langweilig. Paradoxerweise hört sich alles obendrein auch noch an wie aus einem Guß. Kaum zu glauben, daß die Stücke im Laufe mehrerer Jahre an verschiedensten Orten der Erde aufgenommen wurden. Hoffentlich macht Nikki in den ihm verbleibenden zwei Leben so weiter.