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Shentimental

Nikakoi

Den ersten Track des neuen Nikakoi-Albums, der mit seinen hyperventilierenden Beats schwindlig macht, sollte man einfach als Gruß an die Rephlex-Fans betrachten. Denn der Georgier zerhäckselt zwar auch in seinen anderen Songs die Rhythmen, setzt die Perkussion-Splitter aber ruhiger und bedachter ein
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Den ersten Track des neuen Nikakoi-Albums, der mit seinen hyperventilierenden Beats schwindlig macht, sollte man einfach als Gruß an die Rephlex-Fans betrachten. Denn der Georgier zerhäckselt zwar auch in seinen anderen Songs die Rhythmen, setzt die Perkussion-Splitter aber ruhiger und bedachter ein. Zwar zirpen manche Clicks ein wenig arg in den Höhen, dafür komponiert Nikakoi jedoch wunderbar melancholische Melodien. Wären da nicht die liebevollen Sound-Gimmicks und technikverliebten Spielereien, würden wir die Songs sicherlich auch auf Chill-out-Compilations wieder finden. Vor allem deshalb, weil das Album mit einer Vielzahl an wunderbar süßen und poppigen Höhepunkten aufwartet. Nicht zuletzt verstärkt auch der Gesang bei einigen der Titel das Gefühl, dass man es hier mit einem wirklichen Komponisten zu tun hat. So könnte Nikakoi sicherlich sein Land beim Grand Prix vertreten, wenn er nur wollte. Zum Glück konzentriert er sich aber darauf, das Electronica-Genre auf ein neues Level zu bringen, und beehrt hier mit einem vollwertigen Album.