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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Weezer, Renner, Rellöm

News-Ticker 30.08.04

::: Die Sängerin Laura Branigan ist am vergangenen Sonntag im Alter von 47 Jahren gestorben. Todesursache war ihrer Internet-Seite zufolge eine Gehirnblutung. In den 80ern feierte sie große Erfolge mit Hits wie 'Gloria' und Self Control'. Ihre Karriere begann Laura Branigan als Backroundsängeri
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::: Die Sängerin Laura Branigan ist am vergangenen Sonntag im Alter von 47 Jahren gestorben. Todesursache war ihrer Internet-Seite zufolge eine Gehirnblutung. In den 80ern feierte sie große Erfolge mit Hits wie 'Gloria' und Self Control'. Ihre Karriere begann Laura Branigan als Backroundsängerin für Leonard Cohen.

::: Seit Dezember 2003 wurschteln Weezer an ihrem neuen Album und kommen nicht so recht vom Fleck. Das liegt wohl auch an River Cuomos Selbstfindungstrip (wir berichteten), bei dem ihm Produzentenguru Rick Rubin tatkräftig zur Seite steht, obwohl der doch eigentlich die Platte von Weezer aufnehmen sollte. "He has become more of a mentor figure. He had a tremendous impact on Rivers and the band in '03, helping re-organize the band's then-somewhat confused recording priorities, and being a wonderful and positive influence on Rivers, helping him 'find his way' both personally and in songwriting again." So rekordiert man fröhlich hin und her, nimmt alte Songs neu auf, verwirft neue Songs und presst die Lippen verbissen zusammen, wenn es um ein mögliches Veröffentlichungsdatum geht. Wer wie Dieter Hallervorden mehr Details braucht, sollte weezer.com und riverscuomo.com aufsuchen und schlau draus werden.

::: Nachdem Mission of Burma protestierten, hat 'Rykodisc' die geplante, unauthorisierte Best-of-Scheibe der Band ('Accomplished: The Best of Mission of Burma') noch mal überarbeitet und die Band versöhnlich gestimmt. Gemeinsam mit der Band und dem Betreiber ihres früheren Labels 'Ace of Spades' bringt man nun 'A Gun to the Head' heraus, mit MOB-Material aus den frühen 80ern. Die Veröffentlichung ist für den 14. September angesetzt. Seltsam nur, dass 'Amazon' die ursprüngliche, unauthorisierte Scheibe nach wie vor für Dezember 2004 ankündigt, die überarbeitete Version jedoch nicht zu finden ist. Hm. Na, dann erstmal eine Tracklist für 'A Gun to the Head':
01. Academy Fight Song
02. That's When I Reach for My Revolver
03. Fame and Fortune
04. This Is Not a Photograph
05. All World Cowboy Romance
11. Fun World
13. Einstein's Day
14. The Ballad of Johnny Burma
15. Peking Spring (live)

::: Zur Zukunft der Musik- und Medienindustrie hat Tim Renner nun ein Buch geschrieben, treffsicher 'Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm!' betitelt. 303 Seiten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Branche, die wir alle jeden Abend vor dem schlafengehen kurz durchknuddeln. "In diesem Buch beschreibt er, wie sie [die Medienindustrie] sich entwickeln muss: hin zur Produktion authentischer und lokaler Produkte, zum Aufbau kundenorientierter Kommunikations- und Vertriebsnetzwerke und, vor allem, zur Übernahme von persönlicher Verantwortung", schreibt Renners Verlag Campus. Das Buch erscheint am 1. Oktober und das Diskurskarussell dreht eine Ehrenrunde.

::: Festival kann Horror sein, neuerdings auch für die auf der Bühne. Bei ihrem Auftritt auf dem 'Rock am See'-Festival in Konstanz am vergangenen Samstag sind Velvet Revolver Opfer alter Fans geworden. Ein Teil des Publikums verlangte Lautstark nach Guns`N´Roses, angeblich auf eine Art, die "very disrespectful towards the band in general and Scott [Weiland] and Dave [Kushner] in particular" war, so ein Posting auf der Fanseite velvet-revolver.com. Der Sänger bat daraufhin die pöbelnde Meute "to come on stage and sing yourselves if you want GN'R". Als keiner dieser Aufforderung nachkam, warf er beleidigt sein Megafon in die Menge. So dünnhäutig war er früher nicht, aber da war ja noch alles besser.

::: Erst Ohr im Gesicht, nun Mann im Ohr. Michael Jackson will sein freistehendes Einfamilienhaus in Neverland verkaufen, angeblich weil es von der Polizei komplett verwanzt worden ist. Seit er dort verhaftet wurde, hat er sich geweigert das Haus zu betreten, behauptet die britische Zeitung 'The Daily Star'.

::: Knarf Rellöm ist für uns das, was Onkel Matt für die Fraggles ist. Er schickt ab und an Postkarten und erzählt von seinen Erlebnissen. Nun hat er ein Festival in Köln mitorganisiert, das heißt 'Hurra, die Deppen sind weg'-Festival. Komischer Name, aber lest selbst."Wie jede/r weiß, findet die Popkomm dieses Jahr nicht in Köln, sondern in Berlin statt. Die Popkomm bedeutet den Musikindustrieaufmarsch der wichtigsten Leute. Wir halten diese Menschen für Deppen, weil sie vorrangig am Verkauf interessiert sind und ihnen egal ist, was sie verkaufen. Die Deppen erkennt ihr an ihrer Sprache. Sie sagen Dinge wie: "Das ist ein Thema für den Herbst!" oder "MP3s tauschen ist illegal" oder "Ideen sind Privatbesitz." Gut, dass diese Leute in Berlin sind, während wir unser Festival in Köln machen(...).". Die Fete steigt am 2. Oktober im 'Blue Shell' in Köln. Dabei: The Knarf Rellöm With The ShiShaShellöm, Woog Riots und Like A Stuntman. Danach legt Dj Patex noch Schallplatten auf.

::: Olympia ist ja nun vorbei, doch Gossip gibt es diesbezüglich nach wie vor genug. Einmal tief in die Gossipkiste gegriffen...nehmen wir die Meldung hier: Die Iron Maiden-Fanseite maidenfans.com berichtet, dass der griechische Marathonläufer Nikolaos Polias (wurde 24. bei Olympia 2004) immer Maiden hört, wenn er trainiert. Beim Laufen hört er immer einen Song vom 86er Album, 'Somewhere in Time', naheliegenderweise wohl 'The Loneliness of the Long Distance Runner'. Polias hat auch eine eigene Band namens Carbon Black, in der er Gitarre spielt. Am Schlagzeug sitzt übrigens der Pitcher des griechischen Baseball-Olympiateams. Wow!