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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Dr. Dre, The Darkness, Jeff Mills & Laurent Garnier

News-Ticker 29.03.04

::: "When I work with Dre, he usually does more than 100 records and then picks his favorites", sprach Dr. Dres Co-Produzent Scott Storch noch unlängst, doch das "most musically advanced hip-hop album ever" oder das "HipHop Musical" wie es der Meister selber nannte, schien ihm irgendwann doch
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::: "When I work with Dre, he usually does more than 100 records and then picks his favorites", sprach Dr. Dres Co-Produzent Scott Storch noch unlängst, doch das "most musically advanced hip-hop album ever" oder das "HipHop Musical" wie es der Meister selber nannte, schien ihm irgendwann doch nicht mehr zu genügen. Dre hat's gekickt, gestrichen, fallen gelassen, ersatzlos. Aus einem großen Wurf wurde ein "platsch" und Dre arbeitet lieber an der Neuen von Busta Rhymes. Also fangt schon mal an, für das posthume Dr. Dre - Superbox-Set zu sparen.

::: The Darkness werden mit Ehrungen nur so überschüttet. Der Suffolk Wildlife Park, ein Zoo in Nordengland in dem Sänger Justin und sein Bruder Dan schon als Kinder waren, taufte jüngst ein Giraffenbaby nach dem Stimmwunder. Und in ihrem Heimatkaff Lowestoft, Norfolk wird jetzt sogar eine Straße nach der Band benannt. 'Darkness Close' würde vielleicht nicht so einladend klingen, dachte sich der Bürgermeister und schwankt nun zwischen 'Hawkins Close' und 'Hawkins Way'. Währenddessen beeilt sich Brian May zu dementieren, dass Justin Hawkins zur 30sten Geburtstagsfeier des ersten Charthits von Queen Freddie Mercurys Platz einnehmen wird. Ein Tierbaby und eine Gasse in Lowestoft sollten für's erste reichen.

::: Mike Skinner kommt! Und zwar am 4. April fürs Radio Fritz Konzert ins Columbia Fritz in Berlin, am nächsten Tag fürs Eins Live Konzert im Rex Theater in Wuppertal. Karten für die beiden The Streets-Radiokonzerte vor Start der Tour (!) und der Festivalsaison (!!) gibt´s bislang nur über die Radiostationen.

::: Nick Oliveri arbeitet gerade an der Akustik-Gitarre seinen Trennungsschmerz ab. Bilder dazu haben sich hier gefunden.

::: Urteil im Prozess um den französischen Musiker Bertrand Cantat (Noir Desir): Wegen "absichtlichen Totschlags" seiner Freundin, der Schauspielerin Marie Trintignant wurde der 40-jährige heute in Litauen zu acht Jahren Haft verurteilt. Es wird erwartet, dass die Verteidigung in Berufung geht.

::: Jeff Mills und Laurent Garnier sind daran, eine gemeinsame Tour zu planen. Detroit-Erbauer und Club-Philiosoph Jeff Mills will damit das Bewusstsein für Tanzmusik stärken: „Unser Ziel ist es, die Leute wieder mehr für Musik zu begeistern - und zwar für jede Art von Musik. Wenn es uns gelingt dazu beizutragen, Musik wieder interessant zu machen, dann ist das toll. Unsere Art zu leben, unsere Karrieren, unsere Zukunft wäre ohne die Musik niemals möglich gewesen. Für uns ist es an der Zeit etwas zurückzugeben.“ Klug gedacht, genau richtig um die Ecke rum. Klingt sogar ein bisschen nach den Worten des großen deutschen Philosophen Dr. Motte.

::: Hier gibt´s Mini-Job: Das Festival für Elektronische Popkultur c/o pop in Köln (siehe auch hier) will eine(n) PraktikantIn, ab sofort für ein halbes Jahr. Anforderungen: Mac- + Englischkenntnisse, Organisationstalent, Spaß an Musik und Medien und Teamfähigkeit (ja, ich!). Die anderen haben: Wildness, 150 Euro im Monat und viel Arbeit und Musik. Bewerbungen senden an

Elke Kuhlen c/o pop
Heliosstraße 6a
D-50825 köln
T: +49-(0)221-95439190
e: info@c-o-pop.de, Web: www.c-o-pop.de

::: Die Kölner Schallplattenladenverkaufsinstitution Groove Attack streicht neu. Deswegen gibt´s bis und mit Samstag, 3. April in der Maastrichter Straße 49 Abverkauf und 10% Preisnachlaß auf allen Tonträgerinnen. Darauf wegen Renovation geschlossen, neu und frisch wieder ab Dienstag, 13.April, 12.00 Uhr.

::: Das Techhouse-Label Playhouse hat eben die dritte Edition seines Labelsamplers ’Famous When Dead III’ veröffentlicht. Mit dabei: Khan mit dem Dancefloorhüpfer ‚Say Goodbye’ und Stücke von Isolee, Spektrum, Ricardo Villalobos, Losoul, John Tejada etc.

::: Gitarrensurfer Jan Berry ist gestorben. Wer ist Jan Berry? Jan Berry war Denker und Songschreiber des Surfsound-Duos Jan & Dean, berühmt geworden mit dem 1963er-Nummer-Eins-Hit ‚Surf City’, gemeinsam aufgenommen mit Brian Wilson von den Beach Boys. Berry galt als ehrgeiziger, visionärer Liedermacher, der auf das musikalische Schaffen seinen Freundes Brian Wilson direkten Einfluss hatte. Weitere Songs von Jan & Dean: ‘Dead Man's Curve’ oder ‘The Little Old Lady From Pasadena’. Nach einem Autounfall 1966 erlitt Berry Lähmungen, hatte sich nach einiger Zeit wieder erholt und stand nach einigen Jahren mit seinem Partner Dean Torrence wieder auf der Bühne. Berry ist im Alter von 62 Jahren an einem Schlaganfall gestorben.