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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Saying it in the way NWA meant it

News-Ticker 29.01.07

::: Kein Geringerer als Ambient-Vorreiter Brian Eno wird das nächste Coldplay-Album produzieren. Dem britischen BBC 4 Radio gab er jetzt ein Interview, in dem der Ex-Roxy Music-Keyboarder schon einmal einen dezenten Ausblick wagte: "I think [the album] will be very original and very different from w
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::: Kein Geringerer als Ambient-Vorreiter Brian Eno wird das nächste Coldplay-Album produzieren. Dem britischen BBC 4 Radio gab er jetzt ein Interview, in dem der Ex-Roxy Music-Keyboarder schon einmal einen dezenten Ausblick wagte: "I think [the album] will be very original and very different from what they've done before", so Eno gegenüber der Moderatorin Kristy Lang, mit der er zuvor noch den Einfluss der Talking Heads auf die Popkultur im Allgemeinen besprochen hatte. Auf die Arbeit mit Chris Martin und Co. wird das aber so gut wie gar nicht auswirken: "Funnily enough, I mentioned to David Byrne the other day that we are trying very hard to stay clear of Talking Heads." Das ganze (Audio-)Interview gibt's hier.

::: Die wissen, wie man durch den Winter kommt: Über das fröhliche Küstenhopping der Cold War Kids, die einen Monat lang im Wechsel jeweils an der amerikanischen Ost- und Westküste spielten, hatten wir ja schon berichtet. Das haben sie jetzt hinter sich gebracht, insgesamt sechs Gigs in New York und Los Angeles gespielt und können vermittelst Drummer Matt Aveiro beruhigt feststellen: "I think the residency went really well. We got to play a lot of our favourite clubs in LA and New York. And the audiences were amazing. There was a lot of positive energy coming from the crowds. It's a good way to leave off before heading to Europe in two days." Da sind die Distanzen ja auch ein Kinderspiel…

::: Nach fünf Jahren haben sich Pretty Girls Make Graves leider getrennt. Nach dem Ausstieg von Drummer Nick Drewitt gaben die Seattle Punks jetzt auf ihrer Website ihren Split bekannt: "We are sorry to announce that our upcoming tour in May will be our last. Nick quit the band and the rest of us feel like it wouldn't be right to continue on without him. The 5 of us feel very lucky to have met and worked with some truly amazing people over the years. Thank you all so much..." . Ihr drittes (und damit letztes) Album 'Elan Vital' ist letztes Jahr erschienen.

::: Noch mit einer Träne im Knopfloch blicken wir gespannter Dinge ins englische Seebad Brighton, wo sich The Kooks für die Arbeiten am 'Inside In/Inside Out'-Nachfolger im Studio eingeschlossen haben. Sänger/Gitarrist Luke Pritchard blickt dem Unterfangen entspannt entgegen: "I don't feel any pressure, we've never been looking for a formula to exploit, but we write pop songs, so there's no reason why we can't keep being successful", so Pritchard. "To be honest I don't give a fuck how the next record does because I never expected any of this - well, I do give a fuck, but it isn't what my focus is. I feel that we've earnt the right to make the next few records that we want to do." Mit Produzent Tony Hoffer, unter dessen Anleitung schon das Debüt entstand, habe man sich bewusst für den Heimatort entschieden. "We want to be in Brighton, where there's no pressure whatsoever. We'll hang out with our friends, have some beers and get back to writing songs and not thinking about the big picture." Frohes Schaffen!

::: Ben Drew, eher bekannt als Plan B, ist ja Rapper und da sagt man auch mal "Fuck the police". Das wiederum fand der DJ Tim Westwood nicht in Ordnung, denn schließlich ist Plan B viel eher ein Mittelstandskid und "fuck the police is a ghetto state of mind". Drew regte sich ziemlich über diese engstirnige Fehlinterpretation seiner Lyrics auf: "He [Westwood] has been supporting hip hop all this time and he can't distinguish whether or not I'm going on his show and saying it in the way NWA meant it or saying it in a conscious way." Und da muss man ihm doch Recht geben, das ist wirklich ein wenig albern, Mr. Westwood.

::: Bei der Hurricane/Southside Clubtour hat es terminliche Schwierigkeiten gegeben. Die ersten vier Shows von The Magic Numbers mussten abgesagt werden. In München, Nürnberg, Frankfurt und Bochum sind dafür Pale eingesprungen. Hier noch einmal die kompletten Tourdaten:

Ok Go
The Films
Plain White T’s
Bromheads Jacket

07.02.07 Bochum, Zeche
08.02.07 Köln, Kantine
10.02.07 Konstanz, Kulturladen
11.02.07 Stuttgart, Die Röhre
13.02.07 München, Backstage
14.02.07 Nürnberg, Hirsch
15.02.07 Frankfurt, Batschkapp
16.02.07 Karlsruhe, Substage
18.02.07 Bielefeld, Ringlokschuppen
19.02.07 Hamburg, Markthalle
20.02.07 Bremen, Schlachthof
21.02.07 Berlin, Postbahnhof

Aereogramme
Get Cape. Wear Cape. Fly
Pale
(19.-22.02.)
The Magic Numbers
(23.-28.02.)
EPO-555
(19.-22.02.)
Karpatenhund
(23.-28.02.)

19.02.07 München, Backstage
20.02.07 Nürnberg, Hirsch
21.02.07 Frankfurt, Batschkapp
22.02.07 Bochum, Zeche
23.02.07 Berlin, Postbahnhof
25.02.07 Hamburg, Markthalle
26.02.07 Köln, Bürgerhaus Stollwerk
27.02.07 Saarbrücken, Garage
28.02.07 Karlsruhe, Substage

Wir verlosen je Termin 2x2 Tickets. Also schnell eine Mail hierher. Und nicht vergessen, Ort und Datum eurer Wahl anzugeben!

::: Dieter Gorny, und was jetzt folgt klingt fast wie ein Nachruf, war Gründer von VIVA und hat somit nicht nur die deutsche Medienlandschaft neu gestaltet, sondern indirekt auf uns alle gewirkt. Als VIVA vom MTV Network Europe geschluckt wurde, wechselte Gorny in die Chefetage von MTV. Das war 2005. Jetzt scheidet er aus und sieht sich nach einer neuen Herausforderung um. Wer weiß, was von dem Mann noch kommt? Das wiederum klingt fast wie eine Drohung...

::: Michael Jackson hat sich jetzt eine schöne Art ausgedacht, Geld zu verdienen. Es wird gemunkelt, der Star habe Schulden in astronomischen Höhen (258 Mio Euro), deswegen müssen die Fans in Japan, die er auf einem "Fan Appreciation Event" treffen wird, nun für ein 30-sekündiges Treffen mit Jacko etwa 2500 Euro bezahlen. Each. Kann man ja mal machen, ob man damit aber den Schuldenberg tilgen kann?

::: Außerdem wurde erst heute bekannt, dass der tschechische Komponist Karel Svoboda bereits gestern tot im Garten seines Haus in Jevany in der Nähe der Hauptstadt Prag gefunden wurde. Offenbar beging der Künstler, der für so ziemlich alle tschechischen TV-Kinderserien vom fliegenden Ferdinand bis zur Biene Maja den Soundtrack kreierte, Selbstmord.

::: Es ist etwas passiert, wir haben (noch) nicht darüber berichtet, aber ihr wisst schon Bescheid oder habt da so eine Ahnung? Schreibt einfach eine Mail an news@intro.de. Wie die Staureporter im Radio.