×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Everything is good. I'm not leaving Def Jam.

News-Ticker 26.10.06

::: Die Cold War Kids werden hier ja unter den Ladentheken und auf den Importwegen schon wieder heiß gehandelt. Das Debüt 'Robbers & Cowards' wartet hierzulande noch auf die Veröffentlichung via V2 Records, da werkelt das Quartett schon wieder an einem Nachfolge-Häppchen. Am 27. November ers
Geschrieben am

::: Die Cold War Kids werden hier ja unter den Ladentheken und auf den Importwegen schon wieder heiß gehandelt. Das Debüt 'Robbers & Cowards' wartet hierzulande noch auf die Veröffentlichung via V2 Records, da werkelt das Quartett schon wieder an einem Nachfolge-Häppchen. Am 27. November erscheint auf der Insel die 4-Track-EP 'We Used To Vacation'. Und diese Songs sind drauf:
'We Used To Vacation'
'Harmony In Silver'
'Expensive Tastes'
'Quiet Please'.


::: Bevor die Gerüchte noch einen Flächenbrand in der Musikbranche auslösen, stellt Jay-Z ausdrücklich klar, dass er weiterhin Def-Jam-Präsident sei: "Everything is good. I know there's been some rumors I was leaving Def Jam. I'm not leaving Def Jam. I signed on for three years, so I don't have any plans to move on." Auch seine Tourpläne mit P.Diddy und der Release seines Album 'Kingdom Come' Ende November wird daran nichts ändern. Hier die ausführliche Rechtfertigung: "The funny thing about Def Jam is when people say, 'How can you put out an album and promote other records at the same time?' is, the amount of albums that come out of Def Jam and always come out of Def Jam is like 60 albums in a year. There is an extraordinary amount of work; it's not like my album is any different. When people say, 'How can you put an album out?' I say, 'Well it worked for former Def Jam CEO Lyor Cohen. It made Lyor look like a genius, it should make me look like a genius too!' The best moment in Def Jam's history, well the one that I can recall, is when Lyor was going to sell the company for maybe $80 or $90 million. Then one month Lyor put out albums by myself, Ja Rule and DMX, everyone did great. I think there's something to be said about a company and having synergy and having energy and having a bunch of artists come out at the same time. I think that works also." So, das war deutlich. Any questions?

::: Geezer Butler, Bill Ward und Tony Iommi – die drei Black-Sabbath-Urviecher, die noch keine Reality-Show auf MTV haben – planen gemeinam auf Tour zu gehen. Als Sänger wurde doch glatt Metal-Heulboje Ronnie James Dio angeheuert, der zwischen 1980 und 1990 schon ein paar Mal am Mikro aushalf (und sogar zwei Studio- und ein Live-Album einspielte), als der 'Prince Of Darkness' Ozzy wegen diverser Entzugstherapien ausgefallen war. Man firmiert auf der Tour allerdings unter dem Bandnamen Heaven And Hell. So hieß einst das erste Sabbath-Album mit Dio am Mikro. Aus dieser Zeit ist auch überliefert, das Iommi Dio gerne als 'Little Hitler' bezeichnete, was sich inzwischen hoffentlich geändert hat. Weder Ozzy noch die anderen vier haben sich bisher genauer zu dem Projekt geäußert. Lediglich ein Sprecher Ozzys meldete sich zu Wort: "There is only one Black Sabbath. Iommi, Butler, Ward and Dio are working on a project together which has nothing to do with Black Sabbath. However, Ozzy wishes Tony and Ronnie much success in their project together."

::: Schlechte Nachrichten für alle Snow-Patrol-Fans, die dem ersten Deutschland-Abstechecher der Tour nicht beiwohnen konnten und Karten für die Auftritte in Bielefeld und Ludwigshafen hatten. Wegen einer Arm-Verletzung des Bassisten Paul Wilson wurden die Tourdaten in Frankreich und eben die beiden noch ausstehenden Deutschlandtermine ersatzlos gecancelt. Da konnten selbst die erfahrenen Sexy-Jungärzte von Grey’s Anatomy nicht's mehr machen. Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Hier die Stellungnahme der Band: "Unfortunately, since the Toulouse/Ramonville show, Paul Wilson has been suffering from impaired mobility of his left arm.He went back to London to see a doctor who told him to rest his arm completely for 4 weeks, however Paul insisted with the doctor that he should play Paris. Unfortunately, his arm is still no better after a day's rest and we have no choice but to cancel the following dates:
Oct 25 Caen - BBC
Oct 26 Paris - Elysee Montmartre
Oct 27 Nantes - L'Olympic
Oct 29 Tourcoing - Le Grand Mix
Nov 01 Bielefeld - Ringlokschuppen
Nov 02 Ludwigshafen - Das Haus."


::: Zur erweiterten Weihnachtszeit werden Glacier (ihr wisst schon, mit Rick McPhail of Tocotronic-Fame) unser schneebedecktes Land bereisen, ihr Album "A Sunny Place For Shady People" im Gepäck:
11.12.06    Köln / Gebäude 9
12.12.06    Marburg / Trauma im G-Werk
14.12.06    Heidelberg / Karlstorbahnhof
15.12.06    Hannover / Cafe Glocksee
17.12.06    Frankfurt / das Bett
19.12.06    Stuttgart / Schocken
20.12.06    Leipzig / Conne Island
21.12.06    Berlin / Lido

::: Für das nächste Projekt verabschieden sich die Vorzeigehedonisten von Pet Shop Boys von den Tanzflächen dieser Welt und entern die E-Kultur. "I think we'd quite like to write a ballet," erzählt Chris Lowe im Interview. "We've got an idea for one, and we know a ballet dancer in London who wants us to do something, so that might happen." Und - hach - sie haben sich eine gewisse Ideologie bewahrt: "We're very good at spending a lot of time working on something that's not going to bring us financial reward."

::: Dr. Motte, der alte Sprücheklopfer. "Herr Schaller, machen Sie weiter mit der Loveparade oder sind Sie eine Marketing-Heuschrecke?" So geht er in einer Pressemitteilung Rainer Schaller als Geschäftsführer an. "Wenn er sich dann nicht für die Loveparade entscheidet, warum hat er es dann nicht schon längst getan und wartet so lange." Ihr merkt schon, die Massenliebesveranstaltung steht mal wieder auf dem Spiel. Wir bleiben dran.