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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

vom 19.05.06

News-Ticker

::: Banned from the USA. Das Schätzelein der vergangenen Saison, MIA, darf nicht in die Staaten einreisen - ihr ist von offizieller Stelle das Verbot mitgeteilt worden. Tatsächlich sind jetzt Anwälte eingeschaltet. Was sie dort überhaupt will? "I was mennu work with timber startin' this week...I
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::: Banned from the USA. Das Schätzelein der vergangenen Saison, MIA, darf nicht in die Staaten einreisen - ihr ist von offizieller Stelle das Verbot mitgeteilt worden. Tatsächlich sind jetzt Anwälte eingeschaltet. Was sie dort überhaupt will? "I was mennu work with timber startin' this week...I'm locked out! They wont let me in! Now I'm strictly making my album outside the borders!!!!" Nochmal langsam: sie will mit Timbaland an ihrem neuen Album arbeiten. Das sind doch immerhin gute Nachrichten nach all diesem Irrsinn. Zum Eingrooven und zur Erinnerung hier nochmal der Link zu den zahllosen Remixes ihrer Singles.

::: So dreht man den Spieß rum. Weil Madlib an irgendwelchen wild kursierenden Bootlegs natürlich nix verdient, stellt er sie lieber im nachhinein ins Netz. Umsonst. Hier gibt es die beeindruckende Tracklist und das mp3. 60 Minute pure genius. Regulär kann man sich schon auf das nächste Madvillain-Album freuen, an dem gerade kräftig geschraubt wird.

::: Die Engländer wissen, wie sowas geht: "The Kooks sound like they're rolling over and begging Radio 1 to fuck them. I heard their single on the radio the other day and it sounds like fucking Avril Lavigne! If he can live with himself after that production, and if he feels like he has to slag people off to keep up, then I'm sure his nights are long and those moments of doubt are really painful. For a start, he models his style on me. And that record is the most horrible thing I've ever heard. It sounds like the band are literally rolling over, sticking their arse in the air and begging Radio 1 to fuck them. So fuck The Kooks. Fuck 'em!" So lieblich äußerte sich Johnny Borrell von Razorlight über die Kooks. Luke Pritchard, seinerseits Frontmann eben jener Band, konterte, Borrell sei "naive". Wouw. Lasst die Spiele beginnen.

::: Zu einem einzigen Konzert in Deutschland hat sich Sean Paul durchgerungen. Wer zu "Gimme da light" mitschreien will, ist am 19.07. in Stuttgarts Schleyer-Halle herzlichst eingeladen. Im Vorprogramm lauern Nosliw und Sentinel Sound. Genau, die World Clash-Gewinner.

::: Die Pet Shop Boys haben Popmusik neu definiert. Nein, es geht uns jetzt nicht darum, einen musikhistorischen Streit vom Zaun zu brechen, sondern lediglich um das folgende Statement, das Neil Tennant gegenüber contactmusic.com los wurde: "We are going through a phase where the term 'pop' is used to mean rubbish. But bands like the Arctic Monkeys, Kaiser Chiefs, The Killers, Franz Ferdinand make pop music. They like to think they are rock but they are pop and all have a sense of fun about what they do and have a great look. It annoys me that pop gets clogged up with Pop Idol and reality TV rubbish."

::: Wie, ihr kennt Louise Quinn nicht? Wie kann man denn die Frau nicht kennen, die für den Erfolg von Franz Ferdinand verantwortlich ist? Die waren doch so unglaublich wichtig für die Entwicklung der Popmusik, wie wir spätestens seit gerade eben wissen. Dann also noch mal von vorne. Alex Kapranos (Das ist der Sänger. Der hat ein Mikrofon.) hat in seiner Zeit vor Franz Ferdinand zusammen mit besagter Lousie in einer Band gespielt. Und glaubt man dieser, wurde damals der Grundstein für alles Folgende gelegt: "It's my fault Franz Ferdinand are so huge. Alex played with us for a couple of years. He was so desperate to play with us so we got him in the band and he played on 'In Between Worlds', our first album. But he was more motivated than we were. He needed his own band. I told him, 'I think you're a star and you need to have your own band.' He was quite upset about it." Danke, Louise.

::: Über ein neues Album von Steven Georgiou alias Cat Stevens alias Yusuf Islam haben wir ja schon berichtet, jetzt sprach er über seine Beweggründe zusammen mit Rick Nowels (Madonna, Dido) ins Studio zu gehen: "There were 100 reasons for leaving the music industry back in 1979, not least because I had found what I was looking for spiritually. Today there are perhaps 101 good reasons why I feel right making music and singing about life in this fragile world again. Much has changed but today I am in a unique position as a looking-glass through which Muslims can see the West and the West can see Islam. It is important for me to be able to help bridge the cultural gaps others are sometimes frightened to cross."

::: "Hoppípolla" und "Sæglópur" sind beides Songs auf "Takk…", dem aktuellen Album von Sigur Rós. Und weil Erstgenannter als Singleauskopplung im Vereinigten Königreich so überaus erfolgreich ist, wird die Veröffentlichung von Zweitgenanntem auf Spätsommer verschoben. Das melden die Isländer, die sowieso nicht als hyperaktiv verschrien sind, auf ihrer Homepage.