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A backseat to fuck in

News-Ticker 23.01.07

::: Während wir hier ja nicht müde werden zu betonen, dass das neue The Rakes-Album 'Ten New Messages' vor der Tür steht und am 23.03. bei uns erscheint, gibt Sänger Alan Donohue schon mal einen Inside Look. Um den Irak(-Krieg) soll es gehen, sowohl im Allgemeinen als auch im Speziellen. D
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::: Während wir hier ja nicht müde werden zu betonen, dass das neue The Rakes-Album 'Ten New Messages' vor der Tür steht und am 23.03. bei uns erscheint, gibt Sänger Alan Donohue schon mal einen Inside Look. Um den Irak(-Krieg) soll es gehen, sowohl im Allgemeinen als auch im Speziellen. Den Kollegen vom Gigwise verriet er: "It sounds really pretentious, well it doesn't if you hear the record, but it's about having different characters in it, quite day-to-day characters, and their responses to what's going on in the world: the bigger stuff, like terrorism. It's not really political but it's a bit about the war in Iraq, but we definitely don't wanna be like Rage Against The Machine or anything." Ah, puh, nochmal Glück gehabt. Konkret ging er auf einen Song mit dem Titel 'The World Was A Mess But His Hair Was Perfect' ein: "The character in that song is like a sort of vacuous male model who would go on protests and war marches and things like that, only because it might be cool or something."

::: 'Impatience' und 'Spoken For' heißen die ersten vagen Vorboten des nächsten We Are Scientists-Albums, das die Band gerade in ihrer Heimat Brooklyn aufnimmt. Die Arbeitstitel ließ Keith Murray jetzt anlässlich einer privaten Listening Session gegenüber dem NME fallen. Bassist Chris Cain erklärt folgendes zum Sound des neuen Albums : "If our last album was the chassis of a Ferrari, this album is the whole car. We've got not only the engine, but a backseat to fuck in." Wir haben verstanden, aber zur Sicherheit hier nochmal sein Kollege Keith Murray: "I changed girlfriends three times today," so Murray, "so if you think this is how the album will sound, you're crazy."

::: Das ist doch mal ein ehrgeiziges Ziel: James Murphy, der Mann hinter dem LCD Soundsystem, schielt auf einen Platz in den amerikanischen Billboard Charts. Rein rechnerisch wäre das möglich, da doch immerhin das Musical 'Dreamgirls' (mit Beyoncé) weniger Platten verkauft hat, als das Soundsystem insgesamt. "I don't want to 'get' people to buy the record (it always bugs me when I feel like a salesman) but if we could figure out a way to have the people who'd buy it anyway because they want it to do it ALL AT ONCE, then I could go to radio stations and say 'can you please play north american scum, because it's on a top 40 record' and see what they say. I mean, no 'modern rock' station in the US is going to play a song like that, but at least I want them to say to my face 'no--because it's retarded' rather than what I usually hear, which is 'duuuuude! I LOOOOOOVE your band, man! 'Daft Punk Is Losing It's Edge' is my FAVORITE SONG!! But I just can't, because my hands are tied here to only play Hinder and Evanescence' etc. etc."

::: Die Tracklist des The Stooges-Reunion-Albums haben wir euch ja schon genannt, nachschieben müssen wir noch den Titel. 'The Weirdness' wird am 16.03. erscheinen. Produziert hat Indie-Papst Steve Albini (Nirvana, Pixies), fast die gesamte Urbesetzung ist dabei: Sänger Iggy Pop, Gitarrist Ron Asheton und Schlagzeuger Scott Asheton. Unterstützt werden sie vom ehemaligen Minutemen- und Firehose-Bassisten Mike Watt und dem Original-Saxophonisten der Stooges, Steve Mackay. Die Idee zur Reunion kam Iggy übrigens beim umjubelten Festivalauftritt während des 2003er Coachella Festivals, irgendwie scheint es mit dem Festival Reunion-mäßig eine besondere Bewandnis zu haben.

::: Die Reunions hageln jetzt aber wirklich jeden Tag dichter. Heute hat es also The Jesus And Mary Chain erwischt. Wie auch Rage Against The Machine sind sie ein bestätigter Teil des Line-up bei obigem Coachella Festival im sonnigen Kalifornien. Die Shoegazer The Jesus And Mary Chain in Kalifornien? Irgendwie passt es nicht, aber wahr ist es trotz alledem.

::: Und weil es so schön ist direkt noch zwei: Auch die Briten James (remember: "The second-rate Smiths") machen wieder zusammen Musik. Man darf damit rechnen, dass neue Songs in Angriff genommen werden, diese Band existiert wieder so richtig, nicht nur für einen Auftritt. Dasselbe gilt für Crowded House, die sich aber noch auf der Suche nach einem neuen Schlagzeuger befinden, um den 2005 verstorbenen Paul Hester zu ersetzen.

::: Skinny Puppy (Dresch! Knüppel!) haben ihr neues Album 'Mythmaker' im Kasten. Das wird sicherlich wieder eine Krachorgie, einen ersten Höreindruck kann man sich hier (auf ihrer MySpace-Seite) verschaffen. Ogre von der Band sagt, das Thema der Scheibe sei Kontrolle. "At the core, 'Mythmaker' surrounds the things people do, calculatingly or not, to either prop themselves up - like MySpace - or protect themselves."

::: Würden wir hier Fußballmeldungen tickern, die nächste sähe so aus: Die schottischen Erstligisten Snow Patrol müssen bei der im März beginnenden Europa-Tour ohne ihren etatmäßigen Drummer Jonny Quinn auskommen. Quinn hatte sich beim Snowboarden in den französischen Alpen ein Bein gebrochen, für ihn rückt Ex-Therapy?-Drummer Graham Hopkins bereits zum Start gegen, pardon: in Offenbach am 04.03. in den Kader.

::: Und, ist das wirklich schon wieder auf den Tag genau 19 Jahre her, dass Nirvana ihr erstes Demo mit dem uns unbekannten Dale Crover aufgenommen haben?

::: Es ist etwas passiert, wir haben (noch) nicht darüber berichtet, aber ihr wisst schon Bescheid oder habt da so eine Ahnung? Schreibt einfach eine Mail an news@intro.de. Wie die Staureporter im Radio.