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Mit Liam Gallagher, Berlin Sounds, Babyshambles

News-Ticker 22.07.05

::: Ist es das? Das Ende der Babyshambles? Angeblich hatte Pete Doherty Knatsch mit seinem Manager. Laut Mirror schickte James Mullord Pete zu Boden, nachdem der sich weigerte, zurück ins Studio zu kommen. Genau der James Mullord, der einst eine Kaution von 150.000 Pfund für Pete locker machte, weil
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::: Ist es das? Das Ende der Babyshambles? Angeblich hatte Pete Doherty Knatsch mit seinem Manager. Laut Mirror schickte James Mullord Pete zu Boden, nachdem der sich weigerte, zurück ins Studio zu kommen. Genau der James Mullord, der einst eine Kaution von 150.000 Pfund für Pete locker machte, weil der arme Junge wegen angeblichen Handgreiflichkeiten gegen einen Regisseur kurzzeitig das Gefängnis hüten musste. Aber ganz abgesehen vom Zwist mit seinem Manager möchte Pete laut ananova.com eh lieber mit seiner Kate Moss zusammen trällern als mit seinen Babyshambles zu musizieren.

::: Waren die nicht schon längst unter der Haube? Offenbar nicht, aber jetzt: Liam Gallagher und Nicole Appleton werden Ende des Jahres den Bund der Ehe eingehen. Ein Freund plauderte schon mit dem Daily Star: "Liam and Nicole want to lie low when it comes to their big day, they really hate fuss and attention." Gefeiert wird also im engsten Familien- und Freundeskreis auf einem großen Anwesen in Linlithgow. Ein hellrotes Festzelt für die Erwachsenen und eine Hüpfburg für die Kleinen sind schon geordert. Die Leitfarbe des Tages ist Rot-Gold und daher lautet auch der Dresscode: Rot oder Gold. Die armen Gäste.

::: Ein legendärer Vorfall, den so mancher Bob Dylan-Fan für einen der wichtigsten Momente der Rockgeschichte hält, blieb fast 40 Jahre unentdeckt und wurde nun für eine BBC2-Dokumentation aus dem Staub gehievt. Der sogenannte 'Judas'-Moment passierte am 17. Mai 1966 während eines Bob Dylan-Gigs in Manchester. Nach dem halben Gig, den Dylan alleine mit einer Akustikgitarre bestreitet, kommt die Band rein und brettert ordentlich drauf los - zur Empörung einiger Zuschauer. Die schimpfen Dylan einen Judas, der darauf mit einer ohrenbetäubenden Performance von Like A Rolling Stone antwortet. Anthony Walls, verantwortlicher Redakteur für die Doku und ganz aus dem Häusschen, dass die Aufnahmen überhaupt existieren, erklärte: "Every night Dylan would do the acoustic half of the set then bring on a group who later became The Band, and they were very, very loud - at that time in 1966 even the Beatles had relatively small amplifiers. 50% of the audience every night jeered and booed. He was making the most revolutionary music and it was obviously a very turbulent time." Tja, Fußnoten der Popgeschichte.

::: Deutschland weint: Michael Jackson will nun wohl doch nicht nach Berlin ziehen. Auch unser Versuch, bereits gestern bei seinem Manager ein 'Kochen mit…' für die Dezember-Ausgabe 'einzutüten', wie wir Medienprofis sagen, konnte ihn offensichtlich nicht dazu bewegen, seinen Hauptwohnsitz an die Spree zu verlegen. Immerhin, so heißt es, könne er sich vorstellen, in Potsdam eine Kopie von Schloss Neuschwanstein bauen zu lassen. Naja, das wäre für uns nur ein schwacher Trost. Wir wollen unser 'Kochen mit…'. Aber vielleicht klappt ja wenigstens 'Platten vor Gericht'.

::: Mit 'Berlin Sounds' erscheint dieser Tage ein Audio Guide, der die Spuren der elektronischen Musik in Berlin nachzeichnet und ein wenig in den Geschichtsbüchern blättert. Musikalisch untermalen das Ganze unter anderem Barbara Morgenstern, Ellen Allien, Modeselektor und Jazzanova. 'Berlin Sounds' ist bereist im Handel erschienen, kann aber auch für 7 EURO als MP3 hier heruntergeladen werden.

::: Mediengerüchten zufolge könnte am kommenden Montag das vor einem Jahr angekündigte iTunes-Handy, das Motorola im Auftrag von Apple entwickelt hat, vorgestellt werden. Das Handy, von dem in den letzten Wochen bereits einige Fotos aufgetaucht waren, arbeitet nach den bisher bekannten Produktinformationen als normales Handy, dessen iTunes-Knopf ein Menü, das dem des 'normalen' iPods nachempfunden ist, aktiviert. Das iTunes-Handy, soll, wie der Name schon sagt, mit dem iTunes Music Store kompatibel sein. Jetzt schon bekannter Wehrmutstropfen ist Gerüchten zufolge der in der Standardversion sehr geringe Speicher, der nur zwei Alben fassen soll.