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Mit I.L.Y.B.I.C.D., Killing Joke und Death Cab for Cutie

News-Ticker 19.07.05

::: Endlich: I Love You But I've Chosen Darkness werden nach ihrer herrlichen, von Britt Daniel (Spoon) produzierten Debüt-EP auch ein erstes Album veröffentlichen. O-Ton des Sängers/Gitarristen Christian Goyer: "We've never taken this much time. We did two sessions with two different engineers,
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::: Endlich: I Love You But I've Chosen Darkness werden nach ihrer herrlichen, von Britt Daniel (Spoon) produzierten Debüt-EP auch ein erstes Album veröffentlichen. O-Ton des Sängers/Gitarristen Christian Goyer: "We've never taken this much time. We did two sessions with two different engineers, and finally we were like, 'Fuck this. This is not working.' I don't think we're going to use those songs. We just decided to go a different route." Produzent ist diesmal Paul Barker, die Platte soll Anfang 2006 bei Secretly Canadian rauskommen.

::: Die Gerüchte, die gestern die Runde machten, wonach Eminem sich als Rapper zurückziehen und in Zukunft als Produzent arbeiten wollte, scheinen nun doch nicht zu stimmen. Das berichten diverse amerikanische Medien unter Berufung auf 'gewisse Quellen'. Aber vielleicht ist genau diese Meldung ja das falsche Gerücht. Wir werden sehen und warten ab.

::: Die Angst der VIVA-Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz in Köln muss weiter andauern: Es gibt weiterhin Spekulationen, dass bald ein mehr oder weniger kollektiver, wenn auch nicht konsensfähiger Zwangsumzug an die Spree bevorsteht. Im Falle von Sarah Kuttner und der Belegschaft ihrer Sendung ist das ja beispielsweise schon gewiss. Marie-Blanche Stössinger, Manager Media Relations bei MTV, sagte nach Informationen der Musikwoche zu dem Thema: "Modifikationen der Programmplanung sind im Fernsehgeschäft ganz selbstverständlich und ändern nichts daran, dass wir mittel- und langfristig Fernseharbeitsplätze in Köln schaffen werden". Aha. Mal sehen, was das Treffen des VIVA-Betriebsrats mit unter anderem Jürgen Rüttgers heute gebracht hat.

::: Wer es noch nicht gehört hat: Alle deutschen Killing Joke-Tourdaten wurden Ende letzter Woche abgesagt. Cooking Vinyl vermutet als Grund dafür die Absage des Zillo-Festivals, auf dem die Band auch gespielt hätte. Eventuell werden die drei ausfallenden Konzerte im November nachgeholt.

::: Ohja, auch die Indies gehen mit der Zeit. Wie Nine Inch Nails und Weezer zuvor, gibt es die Single-Premiere von Death Cab for Cutie online. Und zwar auf MySpace.com, beeilt euch, 'Souls Meets Body' ist nur noch bis zum nächsten Freitag freigeschaltet. Das Album soll dann am 30. August veröffentlicht werden.

::: In England sind sie ja jedermanns Lieblingspärchen: Pete Doherty von Babyshambles und Hungerhaken Kate Moss. Und irgendwie bleibt auch seine Band immer im Gespräch, Überraschung. Zunächst mal die seltsame Performance bei Live8 (angeblich durch die offensichtlichen Anmachen von Sir Bob Geldorfs Tochter verunsichert!), dann werden sie von Oasis als Vorband rausgeschnmissen, nun canceln sie ihre vierzehntägige Tour durch England. Eigentlich sollte ja die Single 'Fuck Forever' (!) promotet werden, nun will man sich lieber um das Album kümmern, an dem sie bereits seit sechs Monaten rumdoktern. Vielleicht muss man schon wieder anfangen, sich Sorgen zu machen um Pete.

::: Die weißen Kopfhörer sind ja mit der Zeit ein gehöriges Statussymbol geworden. Es soll ja Leute geben, die sich Fremdkopfhörer in die Ohren stopfen - aus Angst vor Überfällen. Vielleicht werden die iPods allerdings bald noch beliebter. Im hochseriösen Wall Street Journal wurde nämlich berichtet, dass Apple Inc. momentan mit mehreren Majors verhandelt, um den Verkauf von Musikvideos über den iTunes-Shop zu lizensieren. Schon im September könnte ein Device veröffentlicht werden, das das Abspielen von Clips erlaubt.

::: Der 'Godfather of Ska' ist tot. Laurel Aitken starb bereits am Sonntag in Leicester aufgrund einer Herzattacke. Und damit geht eine lange und einflussreiche Karriere zu Ende, die bis ins Jahr 1957 zurückreicht. Er gilt als prägend für den Reggae und als Mentor von Ska-Bands wie Madness, The Specials und The Selecter. Er trat noch vor zwei Jahren live auf und verausgabte sich auf der Bühne bis zur Erschöpfung.