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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Six Feet Under, Rob Zombie & Madonna

News-Ticker 13.05.05

::: Wie unsere Cannes-Korrespondenten berichten, hätte Madonna in diesem Jahr eigentlich dort in der Jury sitzen sollen. Die Mentorin von Britney Spears sagte jedoch ab, da sie sonst ihre Kabbalah-Meetings in London verpasst hätte. "She would have to return to London every Saturday, or maybe it was
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::: Wie unsere Cannes-Korrespondenten berichten, hätte Madonna in diesem Jahr eigentlich dort in der Jury sitzen sollen. Die Mentorin von Britney Spears sagte jedoch ab, da sie sonst ihre Kabbalah-Meetings in London verpasst hätte. "She would have to return to London every Saturday, or maybe it was every Friday, so for two days during our festival she would not be here and that could not work", meinte Festivalleiter Fremaux ohne Rücksicht auf die besonere Bedeutung einzelner Wochentage. Schade auch, dass die Kinderbuchautorin ihre Dokumentation nicht rechtzeitig fertigstellen konnte, die sie sie auf ihrer letzten Reise nach Cannes zeigt. Hätte man ja sozusagen als Placebo anbieten können.

::: Musikvideos sind ein wertiger Inhalt, den wir nicht mehr bereit sind, umsonst zur Verfügung zu stellen, meinen immer mehr Majors. Nach Universal und Warner ging jetzt auch Sony BMG in die Offensive und forderte zahlreiche Website-Betreiber auf, die Clips von Künstlern ihrer Labels J Records und Arista aus ihrem Angebot zu entfernen. Ähnlich wie die Mitbewerber verhandelt Sony BMG mit einzelnen großen Portalbetreibern oder rechnet einfach nach einem neu angelegten Lizenzmodell ab. Das Video als klassisches Promotion-Vehikel scheint demnach ausgedient zu haben. Kriegen wir jetzt auch bessere Clips?

::: Rob Zombie ist schon ein verblüffender Typ. Seine letzten Solo-Versuche reichten nie an die Erfolge aus White-Zombie-Zeiten heran, doch diesmal ist zumindest das nächste Line-Up beeindruckend: Wes Borland (Limp Bizkit) an der Gitarre, Tommy Lee (Mötley Crüe) am Schlagzeug und Chris Chaney (Ex-Jane's Addiction) am Bass. "Very raw and very live", soll es werden, aber veröffentlicht wird es wohl erst gegen Ende des Jahres.

::: Die verstörenden Teenager von The Coral mit ihrem Zitatschatz, der weit über die Kapazitäten ihres biologischen Alters hinausgeht, stehen kurz vor Veröffentlichung ihres 43563sten Albums (gefühlte Zahl). Produziert wurde 'The Invisible Invasion' übrigens von Portisheads Adrian Utley und Geoff Barrow. "A lot warmer" soll's daher klingen und im Gegensatz zum Vorgänger auch wieder live spielbar sein. Aber das scheint lange nicht alles. "This time we wanted to explore something new", versprach Sänger Skelly gegenüber billboard.com und macht damit eigentlich nur neugierig.

::: Wu-Tang Clan-Ableger-Nachwuchs: Prodigal Sunn kommt am 21.Juni mit einem neuen Solo-Album namens 'Return of the Prodigal Sunn'. Produziert unter anderem von RZA, J.Wellz, K-Beats und B Original. Und noch einer: Auch GZA wird mit 'The GZA Presents' im Herbst einen neuen Longplayer liefern.

::: Wir erinnern uns: Bereits der erste Soundtrack zur US-Serie 'Six Feet Under' hatte selbst für Indie-Nerds, die die Sendung nicht mochten, mit PJ Harvey, Beta Band, Zero 7 und den Dandy Warhols einiges zu bieten. Am 21. Juni kommt nun Teil zwei und schon blitzen wieder zahlreiche blutgeränderte Augenpaare aus dem Indie-Sumpf herüber: Mit u.a. zwei brandneuen Tracks von Interpol und The Arcade Fire kann der Soundtrack nämlich einiges:
01 Nina Simone - "Feelin' Good"
02 Jem - "Amazing Life"
03 Phoenix - "Everything Is Everything"
04 Coldplay - "A Rush of Blood to the Head"
05 Sia - "Breathe Me"
06 Radiohead - "Lucky"
07 Irma Thomas - "Time is on My Side"
08 Bebel Gilberto - "Aganjœ (The Latin Project Remix Edit)"
09 Interpol - "Direction"
10 The Caesars - "(Don't Fear) The Reaper"
11 Death Cab for Cutie - "Transatlanticism"
12 The Arcade Fire - "Cold Wind"

::: R. Kellys neues Album 'TP3: Reloaded' kommt nun definitiv am 5. Juli via Jive und verspricht ein weiterer Erfolg zu werden. Die Singles 'In The Kitchen' und 'Trapped in the Closet (Part 1)' laufen, wie man hört, in US-Radios rauf und runter und das letzte Album 'Chocolate Factory' (2003) verkaufte sich alleine in den USA fast drei Millionen Mal. Das stimmt doch zumindest verhalten optimistisch.

::: Justin Timberlake wurden angeblich von Philip Green (fünftreichster Brite) 1 Millionen Dollar dafür geboten, dass er bei der Bar-Mizwa-Feier von Greens Sohn einen Playback-Auftritt hinlegt. Da Timberlake sich ja jüngst an den Stimmbändern operieren lassen musste und derzeit nicht singen darf eigentlich keine schlechte Einnahmequelle. Er überlegt noch.