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Start a musical Stasi!

News-Ticker 10.08.06

::: Das von Intro nach wie vor vehement empfohlene Summer-Slang-Festival von, genau: City Slang, wurde verlegt. Calexico, Nada Surf, Broken Social Scene und Goldrush spielen dadurch am 22. August in der Berliner Columbiahalle am Columbiadamm und nicht wie geplant in Spandau. Weitere Infos gibt es na
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::: Das von Intro nach wie vor vehement empfohlene Summer-Slang-Festival von, genau: City Slang, wurde verlegt. Calexico, Nada Surf, Broken Social Scene und Goldrush spielen dadurch am 22. August in der Berliner C-Halle am Columbiadamm und nicht wie geplant in Spandau. Weitere Infos gibt es nach wie vor hier oder hier.

::: Es war nicht alles schlecht damals im Osten. Meint zumindest Mark E. Smith. Der Sänger von The Fall wollte eigentlich nur die Arctic Monkeys und die Kaiser Chiefs dissen, als er urplötzlich auf einer geistigen Bananenschale ausrutschte: "I think that the Kaiser Chiefs and Arctic Monkeys should open a chain of chips shops in North Yorkshire. I think that the East Germans had it right, actually. Every group used to have to have a permit. Until they came up with anything culturally relevant, like a classical composition. I think they should bring them in here. I should start a musical Stasi. If you can't play in fookin time, then fook off back to the factory." Mit dem Fall der Mauer wollen The Fall also nichts zu tun haben.

::: Wie gut, dass es Thom Yorke gibt. Da hat der musikalische Nachwuchs noch eine Chance und muss nicht hinter die Friteuse. Der Radiohead-Sänger hat die Arctic Monkeys nämlich lieb: "What I like about them most is they're not letting anyone push them around. That, to me, especially given the stage they're at, is the most important thing." Nominierte für den Mercury Prize unter sich.

::: Damit wäre der Plan, einen Ticker komplett über die Arctic Monkeys zu schreiben, auch schon wieder dahin. Wie gut also, dass wieder einmal Los Dohertos bei Intro sind. Der hat zusammen mit Mike Skinner eine neue Version von "Prangin' Out" eingespielt, dem Opener des letzten The Streets-Albums. "His style on 'Prangin' Out' reminds me of his early stuff. But I wouldn't call it 'rapping'. Pete's more of a poet, so it sounds really poetic", enthüllt Skinner eine bisher unbekannte HipHop-Vergangenheit von Pete Doherty. In dem Song geht es selbstverständlich auch um Drogen. Allerdings: "He makes my drug escapades look like schoolboy stuff", amüsiert sich der liebe Mike und vergisst, dass gerade die oft die größten Tüten haben. Veröffentlicht werden soll der Song übrigens auf der nächsten Single der Streets.

::: Der Lebensweg von Joy Division wird jetzt auch dokumentarisch visuell aufgearbeitet. Am 31. Oktober erscheint eine Dokumentation, die die Legendenbildung um Ian Curtis und Co. in neue Dimensionen treiben könnte. Die DVD wird u.a. Live-Gigs, Interviews und “The Hardest Joy Division Quiz in the World Ever” enthalten.

::: Wir bleiben beim Film. Die offizielle Filmbiografie von Bob Dylan, „I’m not there“ verwandelt sich zusehends in einen Tummelplatz der Hollywood-Prominenz. Nachdem bereits Stars wie Richard Gere, Julianne Moore und Cate Blanchett zugesagt haben, werden nun auch Heath Ledger und Michelle Williams (Brokeback Mountain) vor der Kamera stehen. Die Erklärung für dieses massive Aufgebot an Schauspielern liefert Produzentin Christine Vachon: „Nobody is actually playing Bob Dylan. These actors are all playing various incarnations him. The thing about Dylan that's so fascinating is that he has completely and utterly changed his identity time and time again, and this movie is a play on that. I think it's kind of the only way to look at him.“ “I’m not there” kommt im Laufe des nächsten Jahrs in die Kinos.

::: Größenwahn ist ein Wort, das Bono und seinen U2-Mannen völlig fremd zu sein scheint. Aber das kennt und liebt man ja an ihnen und ihrer Musik. Jetzt stoßen ihre Pläne aber auch mal an Grenzen, bzw. an die Dickköpfe ihrer Landsmänner – und -frauen. Denn der von ihnen in Dublin geplante U2-Tower ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil er sich anschickt, das höchste Gebäude Irlands zu werden. Nachdem man die geplante Größe um 40 Meter erhöht hatte, überragt der neue Entwurf den des Obel Towers in Belfast, der eigentlich das höchste Gebäude werden sollte. Die haben Sorgen! Eine weitere Meldung aus dem U2-Universum zeigt, in welchen Größenordnungen die Herren inzwischen denken müssen. So hat das Unternehmen U2 allein im letzten Jahr 210 Millionen Euro erwirtschaftet. Und das mit einer mittelmäßigen Platte – Verzeihung. Da die Steuern für Künstler in Irland beträchtlich erhöht wurden, bleibt davon aber am Jahresende nur „wenig“ übrig. Deshalb plant man, die Firma U2 nach Holland zu verlegen.