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'Es war der Nachfolger von James Bond!'

News-Ticker 05.10.06

::: In der Reihe unserer täglichen Newsticker-Verlosungen (ja, wir haben einen guten Lauf) gibt es auch heute wieder Spannendes zu berichten – und zwar über Jimi Tenor. Der hat für die 'Recomposed'-Reihe der Deutschen Grammophon ein komplexes Album aufgenommen, mit dem er für viele über sein
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::: In der Reihe unserer täglichen Newsticker-Verlosungen (ja, wir haben einen guten Lauf) gibt es auch heute wieder Spannendes zu berichten – und zwar über Jimi Tenor. Der hat für die 'Recomposed'-Reihe der Deutschen Grammophon ein komplexes Album aufgenommen, mit dem er für viele über seine letzten eigenen Veröffentlichungen hinausgewachsen ist (komplette Kritik hier). Tenor wählte fast ausschließlich Komponisten des 20. Jahrhunderts aus dem Programm der Deutschen Grammophon – darunter Pierre Boulez, Erik Satie und Edgard Varèse –, deren Kompositionen er dann mit Elementen der Unterhaltungsmusik durchmischt hat. Ein spannender Stil-Crossover für den aufgeschlossen Musikhörer also. Wir verlosen für genau diesen Schlag Intro-Leser fünf Exemplare der CD. Einfach eine Mail mit dem Stichwort "Jimi Tenor goes 20th century" und Postadresse an verlosung@intro.de. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen per Mail informiert. Viel Glück!

::: Nachdem die Aussagen Chris Martins, man wolle sich zur Not auch eine fünfjährige Coldplay-Pause erlauben, ziemliche Wellen geschlagen hat (zum Beispiel hier bei uns), rudert nun deren Plattenfirma eifrig zurück. Ein Sprecher von Capitol Records verkündete in leicht angenervtem Tonfall: "The band is enjoying a much-deserved break, which I think everybody already knows. No, there isn't a self-imposed 'five-year hiatus. There isn't a timetable for them recording the follow-up to X&Y. They're enjoying not having a plan at the moment. Isn't that what a break is all about?" Na, dann ist ja alles wieder gut. Vielleicht aber auch nur bis zum nächsten Chris-Martin-Interview.

::: Wo wir gerade schon bei englischen Celebrity-Popstars sind, kann man ja auch mal wieder über Pete Doherty berichten. Sonst eher in der "Sex & Drugs & Rock’N’Roll"-Rubrik zu finden, macht er jetzt ausnahmsweise mal Chris Martin als Anwärter auf den Titel "Schwiegersohn des Jahres" Konkurrenz. Doherty wird nämlich am National Poetry Day im britischen Fernsehen aus seinen Lieblingsbüchern vorlesen. Und die sind nicht etwa von Irvine Welsh oder William S. Burroughs, sondern von Emily Dickinson, Rimbaud und Dostojewski. Da wird einem mal wieder bewusst, dass Doherty vor vielen, vielen Jahren noch ein hochtalentierter Schüler aus gutem Hause war. Hoffen wir nur, dass er während des Vorlesens nicht wieder solche Anekdötchen raus haut, wie diese, die er dem Guardian erzählte: "When I was in Pentonville Prison I read 'Crime And Punishment'! Except my cellmate at the time kept pulling his shorts down and getting his knob out, and going, 'Is this normal, Pete?' And I’m trying to read." Aha. Spare the details, Pete!

::: Es ist schon grausam, wenn Intro eine Themenüberschneidung mit der Bild-Zeitung, der Bunten und Gala hat. Aber was sollen wir denn machen, wenn Max Schröder, der ja als der Hund Marie gerade die schöne Platte 'Hooligans & Tiny Hands' veröffentlicht hat, auf einmal auch in diesen Blättern passiert? Das liegt natürlich an seiner Lebensgefährtin Heike Makatsch - die jetzt auch noch von ihm schwanger geworden ist. Während die Bild-Zeitung nun titelt "Es war der Nachfolger von James Bond!" (weil Makatsch' Ex der aktuelle Bond-Darsteller ist – verquere Logik irgendwie), sparen wir uns dämliche Schlagzeilen (zum Beispiel: "Hund Marie zeugt Welpen!") und gratulieren schlicht und herzlich.

::: Rufus Wainwright goes Hochkultur. Die Begeisterung des Loudon-Wainwright-Sprösslings für Opernmusik ist ja nun schon allgemein bekannt (und aus seinem Werk gut ablesbar). Jetzt hat Rufus Wainwright auch noch die Musik für ein zeitgenössisches Ballett-Tanz-Projekt geschrieben. "Bloom" heißt das auf Dichtungen von Emily Dickinson and Walt Whitman basierende Stück und entstand in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Stephen Petronio. Der hatte Wainwright gebeten, etwas zu komponieren, "that swoons and swells with young love". Live performen wird Wainwright bei den Vorstellungen aber nicht.

::: Clap Your Hands Say Yeah waren wohl die Überflieger des letzten Jahres. Ihr Erfolg galt ebenso handgemacht wie ihre Musik. Ganz ohne Vertrieb in Amerika schaffte man dort schon mit dem Debüt respektable Erfolge, die dank Wichita Records und V2 auch in Europa verbreitet wurden. Schon damals ließ die Band regelmäßig verlauten, man habe mindestens drei weitere Alben im Kopf. Jetzt endlich folgen den großen Worten Taten. Am 30. Januar erscheint das neue und noch unbetitelte Album, das übrigens vom Flaming-Lips-Hausproduzenten David Fridmann betreut wurde. Gitarrist und Keyboarder Lee Sargent über den aktuellen Stand: "There might be some revisions to it, but we're done." Und wie klingt es? "The songs are really different-- it's an entirely different thing from the first one. There are certain elements that tie it to the first one, but there's a lot more going on, we had the resources to make it a little more involved...[and] we just had a lot of time to try out some different things." Wir sind gespannt. Mehr Infos demnächst auf der Bandwebsite.