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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Geheimfach im Kofferraum

News-Ticker 01.12.06

::: "The Blue Carpet Treatment" heißt das aktuelle Album vom alten Westcoast-Playa Snoop Dogg und auch wenn es schwierig ist, den Codes aus dieser Entfernung zu folgen, eins ist klar: Blau ist die Farbe der Crips-Gang. Dass er sein blaues Bandana immer noch trage, erzählte Snoop ja bereits auf seine
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::: "The Blue Carpet Treatment" heißt das aktuelle Album vom alten Westcoast-Playa Snoop Dogg und auch wenn es schwierig ist, den Codes aus dieser Entfernung zu folgen, eins ist klar: Blau ist die Farbe der Crips-Gang. Dass er sein blaues Bandana immer noch trage, erzählte Snoop ja bereits auf seiner letzten Platte: "on the left side – yeah that's the crip side". Von daher ist es nicht ganz so ungewöhnlich, was die Los Angeles Police uns jüngst wissen ließ, als sie Snoop/Mr Broadus abfing: "Information developed during this investigation confirmed that Mr Broadus is both a convicted felon and an admitted 'Rollin' 20s Crips' criminal street gang member who continues to associate with other Crips criminal street gang members. Mr Broadus was arrested again for being a convicted felon in possession of a firearm and for transportation of marijuana. In addition, he was arrested for possession of a false compartment in his vehicle and for possession of cocaine." Ein Geheimfach im Kofferraum?

::: "Right now, it's still those little sparks. You get a little idea of what's to come, but we haven't really pushed anything much further than that." Das erzählte Jeff Mercel, aber wir sprechen hier immerhin von Mercury Rev, da seien auch derlei kleine Infofetzen mal erlaubt. Er fährt fort: "We're collecting a lot of small ideas. But we'll definitely be working with Dave (Fridmann). In some capacity, we're always involved with him. The relationship has changed now that we have our own functional studio, so some of the roles sort of cross. But it's still a very collaborative effort."

::: "sehr fein" der eine, "pubertär und überflüssig" der andere. So urteilten Intro-User über das neue Nick Cave-Projekt Grinderman und den ersten veröffentlichten Song "I Got the No Pussy Blues". Das mag man sehen, wie man will. Dass der Mann wie Kollege Jarvis Cocker mit der Zeit geht und sich tatsächlich den Usern über seine myspace-Seite stellt, ist allerdings schon erstaunlich. So rief er nämlich unlängst dazu auf, ihn anzurufen: "Dial +442070439787 if calling from outside the UK. Our Skype username is grindermanhq. You are responsible for the costs of the call/internet connection." Auch wenn die Aktion schon beendet ist, die Antworten werden an gleicher Stelle erscheinen.

::: Manchmal ist es anstrengend, der heißzüngigen britischen Trendpresse hinterher zu hecheln. So schnell kann man einfach gar nicht sein. Oder doch? Am 5. Dezember spielen im Berliner Magnet die Good Shoes (Vorband: Last Call For Disco), auf die sich vor allem der NME schon eingeschossen hat, klar, das ist eben urbritische Gitarrenrockpopmusik für die Indiedisco in der Nachbarschaft. Aber: ihr könnt dabei sein. Wir verlosen 5x2 Tickets, Mail genügt. Hier kann man in vier Songs reinhören.

::: Luke Pritchard findet es "kinda bullshit, man", berühmt zu sein. Der Sänger der Kooks meint, er achte darauf, sein Privatleben von seiner bekannten Band zu trennen. Dass er sein Privatleben mit Katie Melua teilte und dass diese Äußerung auf MTV gesendet wurde, ist natürlich nur ein Detail, das an dieser Stelle ruhig vergessen werden kann. "We have only been famous for a very short time, not that anyone would recognise us."

::: DMX ist vergewaltigt worden. So absurd die Geschichte auch klingen mag, gibt es genug Leute, die dem Rapper glauben. Und wie könnte man seine Solidarität besser zeigen, als Monique Wayne (so heißt die angebliche Vergewaltigerin) anzurufen und ihr mal so richtig die Meinung zu sagen. Mittlerweile hat sie offenbar genug und klagt wegen Verleumdung zurück - DMX könnte ganz schön Probleme bekommen, immerhin hat sie einen Abschluß in Jura.

::: Nachdem die Eagles of Death Metal von Axl Rose rausgeworfen wurden und zu den Pigeons of Shit Metal gemacht wurden, wurden wohl noch Bässe herumgeworfen, und einige unschöne Szenen mehr. Vor allem aber habe Axl Rose das Konzert gar nicht gesehen. Er dachte, die EODM seien ihm von seinem Label untergejubelt worden und als er zu spät herausgefunden hatte, dass das gar nicht der Fall war, hat er wohl noch mitten in der Nacht eine Versöhnung versucht. Sänger "The Devil" Hughes dazu: "You can tell that motherfucker to go and fuck himself because I will never go through that again."

::: Brandheiße Tourdaten! Die dänischen Green Concorde bereisen Deutschland. Die Herren rocken zwischen Köln und Bochum (natürlich mit einigen Umwegen) an diesen Tagen:
05.12.2006: Köln - Stereo Wonderland
06.12.2006: Hamburg - Grüner Jäger
07.12.2006: Berlin - Magnet
08.12.2006: München - Atomic Café
09.12.2006: Frankfurt - Nachtleben
10.12.2006: Bochum - Bastion
Als Vorgeschmack hier ein Video.