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News [Heimspiel]

Die Juroren beim John Lennon Talent Award haben sich die Trommelfelle wund gehört und aus 1600 Einsendungen 52 Favoriten ausgewählt. Die höchstbewerteten 20 Teilnehmer nehmen an fünf Vorausscheidungen teil. Ein bisschen wie die German Open des Rock. Hier sind die Glücklichen: München (Muffathalle, 1
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Autor: intro.de

Die Juroren beim John Lennon Talent Award haben sich die Trommelfelle wund gehört und aus 1600 Einsendungen 52 Favoriten ausgewählt. Die höchstbewerteten 20 Teilnehmer nehmen an fünf Vorausscheidungen teil. Ein bisschen wie die German Open des Rock. Hier sind die Glücklichen: München (Muffathalle, 17.03.): Siamoon, Baff, Eisen, Silber; Hamburg (Große Freiheit 36, 24.03.): Sporna, Nicht Ohne Meine Schwester, Wunder, Rising Down; Stavenhagen (Tankhaus, 31.03.): Tief, Brainless Wankers, Chicago Jazzz, Spherical; Itzehoe (Theater Itzehoe, 07.04.): Neulich, Klezmerics, Polarstern, Spunk; Freiburg (Jazzhaus, 21.04.): Starbuzz, Real Mother Fishermen, The Splash, Laconic Star. Die jeweiligen Sieger kommen in das Finale am 28.04.2001 in der Kieler Traumfabrik. Als Live-Juroren haben bereits zugesagt: Smudo, Mousse T., Keith Scott (Gitarrist von Bryan Adams), Heinz Hönig und Monika Griefahn, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Bundestag. Na dann viel Spaß. Mehr Infos unter: www.john-lennon-talent-award.de

Anwohnertrouble a.k.a. Clubsterben. Es steht schlecht um die Luna Bar in Münster. Dieses schöne Venue fällt offenbar der Willkür einiger Durchgedrehter zum Opfer. Bisher hat man nur die Öffnungszeit verkürzt, aber das Ordnungsamt Münster schließt die Bar möglicherweise, weil eine Anwohnerin Klage eingereicht hat. Wem die Luna Bar als Live- und DJ-Club am Herzen liegt, der trage sich in die Unterschriftenlisten ein, schreibe einen bösen Brief an die Gaststättenabteilung des Ordnungsamtes oder aktiviere seine Beziehungen zum BND, CIA oder Interpol. It's brenzlig.

Vor Jahren hielt ich einmal eine private Note von Jens Neumann (Ventil Verlag) in meinen Händen. Darauf stand folgender Satz: "Fanziner sind doch immer wieder die besseren Journalisten." Stimmt: Ehrgeiz, Leidenschaft und Eigeninteresse kann man - im Gegensatz zu Lohn&Brot-Schreibern - voraussetzen, und damit lässt sich meist was anfangen. Manchmal ist die Nummer so gut, dass wir den einen oder anderen Talentbolzen selbst haben wollen. Schreib doch mal was fürs Intro. In diesem Intro taucht der Autor Matthias Weber a.k.a. Mawe auf. Seine Homebase: das Pitti Platsch 3000 aus Regensburg. Die aktuelle Ausgabe ist dabei ein schönes Tagebuchheft. Eine Woche aus unterschiedlichsten Perspektiven. Da schaut man Leuten sozusagen direkt in den Alltag. Illustre Gäste sind am Start wie beispielsweise Chris Neuburger (Slut), Patrick Wagner (Surrogat), Flo (Sportfreunde Stiller), Barbara Streidl (Moulinettes), Chris Schulmeyr (Pelzig), Michi D. (Nova) u. v. a. Bezug über www.pittiplatsch3000.de

Fanzine, die zweite. Berlin. Mal sehen, wen man hier abwerben kann. Die Sache ist nämlich auch ziemlich klasse. Das Ganze heißt Knaartz. Ein buntes "bravoröses" Cover ziert das hübsche Heft, das sich an die Ästhetik und Rubriken eines bekannten millionselling Teeniemags anlehnt. Ob damit Parodie, Mimikri oder Warenförmigkeit des Underground gefeaturt werden soll, bleibt auf Messers Schneide. Jedenfalls gefällt es - und steckt so richtig voller liebevoller, geiler, kleinteiliger Arbeit. Neben Weakerthans, Uhlmann, Belle And Sebastian wird vor allem der neuen Berliner Schule der Hof gemacht. Wen wundert es da, dass Mitherausgeber Hielscher Mitglied beim Hauptstadt-Pop-Hype No. 1, Virginia Jetzt!, ist? More under www.knaartz.de

Ein neues Label ist wie ein neues Leben - und was sonst noch so jeder weiß. In Köln formierte sich unlängst Al Dente Records. Mit Hilfe des goldigen Szenegiganten Day-Glo verschreibt man sich dem König HipHop und veröffentlichte gerade die Compilation "Buon Appetito". Die Artists darauf sind u. a. Profilistix, Lyrikal Malaria, MC*M feat. Crazy, Al Dente, Microphone Mafia. Neben Rhymes und Helden hat das Label auch Graffiti und Spirit im Sinn. Let's say: Yo.

Beats und Freunde. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht das Label Beats and Friends CDs mit den Sets bekannter DJs des Rheinlandes. Den Anfang macht die Zusammenstellung "Sound Of O" des Wahl-Düsseldorfers DJ King-O.

The return of the Holzschnitt. Das - im weitesten Sinne - Comic "Mondwasser" aus dem Berliner tsunami verlag (www.tsunamigraphics.de) liefert in extravagantem Kleinformat eine melancholische Geschichte - reduziert auf Schwarz, Weiß und komplett sprachlos. Genauso trippig wie reizvoll.