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Neu auf Vinyl

Neue Rillen mit The Baboon Show und mehr

Von Punk Rock bis Garage und Emo, die erste Vinyl-Kolumne 2018 hat vor allem Gitarren zu bieten. Mit dabei sind The Baboon Show und andere.
Geschrieben am
Bild: Pia Henkel
The Baboon Show »Radio Rebelde« (Kidnap Music)
Knapp zwei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen, da folgt mit »Radio Rebelde« bereits das nächste, insgesamt achte Werk der Schweden, die unlängst als Support für die Toten Hosen durch Deutschland reisten. Sängerin Cecilia Boström und ihre Baboon Show machen, was sie am besten können: treibende Gitarrenmusik zwischen Punk, Rock’n’Roll und Schweinerock. Ein Höhepunkt des Albums ist das adaptierte, schwedische Arbeiterlied »Same Old Story«. Die Special Edition der LP erscheint in einem dunklen, transparenten Grün und mit schickem, schwarzen Artwork, das sich von der regulären Version abhebt. Abgerundet wird das Paket von einer einseitig bespielten 7“ mit einem exklusiven Titel. 
Bild: Pia Henkel
Fluid To Gas »… On Air E.P.« (F-Spin)
Elf Jahre ist es her, dass Fluid To Gas ihr letztes Album veröffentlichten. Prioritäten hatten sich verschoben, die Band verschwand auf unbestimmte Zeit in den vorzeitigen Ruhestand. Nun scheinen Energie und Zeit zurück, und seit 2016 auch ein neuer Gitarrist, so dass die Bonner jetzt auf dem bandeigenen Label ihre »On Air EP« veröffentlichen. Man merkt den vier Stücken auf angenehme Weise an, dass Fluid To Gas sich ursprünglich bereits 1994 gründeten. Diese EP erfreut besonders Emo-Fans der alten Schule, man denke an Fugazi, Texas Is The Reason oder Mineral. Schön.
Bild: Pia Henkel
Orph »The Pyramid Tears Of Simba« (Kick The Flame) 
Bei diesem Album handelt es sich um eine »Pop-Science-Fiction-Reise«. So nennen die Mitglieder von Orph »The Pyramid Tears Of Simba«, dessen Vinyl die Leipziger Band erfolgreich mittels Crowdfunding finanzieren konnte. Zu hören gibt es opulent inszenierten Indie-Pop voller Achtziger Jahre Echo, voluminösem Chorgesang und glasklaren Synthies. Beizeiten schimmert auch eine Folk-Note durch. Das Album erscheint im Gatefold-Cover, dessen Artwork die Musik gut widerspiegelt.
Bild: Pia Henkel
The Honey Ryders »Hey! Hey! Hey!« (Legere Recordings)
Die Hamburger Légère Recordings haben einige Zeitgenossen unter Vertrag, deren Musik nach vergangenen Jahrzehnten klingt. Auch The Honey Ryders fallen in diese Kategorie, leider hält ihre Single »Hey! Hey! Hey!« nicht ganz dem hohen Qualitätsstandard des Labels stand. Dafür ist der solide eingespielte Garagenpop der Hanseaten insgesamt einfach zu schwachbrüstig. Diese Band macht live sicher Spaß, auf Single allerdings verzichtbar.  

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