×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Hell-On«

Neko Case

Mit unverkennbar trockener Stimme und Texten zeigt sich Neko Case auf »Hell-On« abermals als eine der außergewöhnlichsten Musikerinnen unserer Zeit. 

 

Geschrieben am

Neko Case ist mit 15 Jahren zu Hause ausgezogen und hat damals direkt angefangen, an ihrer Musikkarriere zu basteln. Vielen ist sie noch als Teil des kanadischen Kollektivs The New Pornographers bekannt, aber die Amerikanerin ist seit 20 Jahren auch eine erfolgreiche Solo-Künstlerin. Zuletzt veröffentlichte sie ein gemeinsames Album mit K.D. Lang und Laura Veirs.

Cases Mischung aus Alternative Country, Punk und Americana ergänzt sich unglaublich gut mit ihrer manchmal rauen, manchmal nasalen, aber immer pointierten Stimme. Dazu sind dieses Mal die meisten Texte auf dem selbst produzierten »Hell-On« humorvoll, selbstkritisch, schräg und manchmal auch einfach nur herzzerreißend (»Sleep All Summer«). Produktionshilfe kam hier von Bjorn Yttling (Peter Bjorn And John). Mit Gastbeiträgen von K.D. Lang, Beth Ditto und Mark Lanegan ist »Hell-On« ein Sammelsurium von poetischen Geschichten, die alle für sich stehen und ihren jeweils eigenartigen Sog entwickeln, allen voran »Halls of Sarah« und »Winnie«. Der Titeltrack klingt dabei ziemlich dunkel und weckt trügerische Erwartungen an den Rest des Albums. Von Neko Case in die Irre geführt zu werden ist allerdings eine traumhaft bereichernde Erfahrung.

Neko Case

Hell-On

Release: 01.06.2018

℗ 2018 Neko Case, under exclusive license to Anti