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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

No Slack

N.O.H.A.

Auf einem goldenen Halskettchen macht sich dieser Name bestimmt prima. Denn klingt n.o.h.a. nicht wie der Kosename einer Frau und suggeriert die trendige Schreibweise nicht auch etwas wie Hipness? Gewiss, es scheint unseriös, ein neues Album nach der Verpackung zu beurteilen, denn schließlich geht‘s
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Auf einem goldenen Halskettchen macht sich dieser Name bestimmt prima. Denn klingt n.o.h.a. nicht wie der Kosename einer Frau und suggeriert die trendige Schreibweise nicht auch etwas wie Hipness? Gewiss, es scheint unseriös, ein neues Album nach der Verpackung zu beurteilen, denn schließlich geht‘s ja um die Musik. Aber genau darauf verweisen die visuellen Codes, die zum Image einer Band oder eines Produktes beitragen. Oder auch nicht. Dann handelt es sich meist um künstlerische Strategien, was bei der Band aus Köln/Düsseldorf wohl nicht der Fall ist. Vielmehr findet sich hier ein bemerkenswertes Zwittertum jenseits von Camp und diesseits von Mainstream. Abgerundete Breakbeats und poppiger NuJazz können problemlos im Dudelfunk oder zur Untermalung der neuesten Eisreklame im Kino eingesetzt werden. Tut gar nicht weh. Andere Tracks hingegen würde man gerne öfters in seinem Lieblings-Club hören. Live sind n.o.h.a. schon mit Mouse On Mars, Andy Smith, Goldie und Armand van Helden aufgetreten. Vermutlich im Vorprogramm, was ja nicht schändet. Jetzt steht eine eigene RoadShow an. Clubmusik in großen Hallen. Mal sehen.