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Gewinner stehen fest

MuVi Oberhausen

Am Samstag wurden im Rahmen der 48. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen der MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo sowie der MuVi-Online-Publikumspreis im Lichtburg Filmpalast verliehen - letzterer vom Intro Chefredakteur Thomas Venker. Hier die Gewinner: Der 1. Preis, dotiert mit 2.50
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Am Samstag wurden im Rahmen der 48. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen der MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo sowie der MuVi-Online-Publikumspreis im Lichtburg Filmpalast verliehen - letzterer vom Intro Chefredakteur Thomas Venker. Hier die Gewinner: Der 1. Preis, dotiert mit 2.500 Euro, ging an Nina Rhode für ihren Clip zu Gonzales "Take me to Broadway". Den zweiten Platz belegte Tusia Beridze für "Game" (Musik: Nika Machaidze). Den dritten Preis gab es für Jan Delays Clip zu "Ich möchte nicht, dass Ihr meine Lieder singt", für den sich gleich ein ganzes Kollektiv von Regisseuren verantwortlich zeigt: neben dem Musiker selbst Marek Meyer, Florian Kaiser, Guido Weiss und Myriam Brueger.

Die Online-Voter sahen das alles dann doch etwas anders. Was der Jury den ersten Platz wert war, reichte beim Publikum gerade mal für den 3. Wobei der Gonzales Clip beachtliche 901 Stimmen bekam - im letzten Jahre hatten überhaupt nur ca. 1000 Leute am MuVi online teilgenommen. Den zweiten Platz belegte Marc Lutz mit seinem Clip zu Gym-Nastixs "Beide Arme nach oben" - hierfür gab es 1.370 Stimmen. Erster wurden Deborah Schamoni und Ted Gaier für ihren Clip zu "Flimmern" (Musik: Die Goldenen Zitronen) - dieser Clip kam auf 1.489 Stimmen.
Mit insgesamt weit über 6000 abgegebenen Stimmen war die von Intro, arte Tracks und MuVi präsentierte Online Voting Aktion ein voller Erfolg. Also ein großer Dank auch an Euch für Eure Beteiligung.

Hier die Begründungen der Jury:
MUVI-PREIS

1. Preis, dotiert mit 2.500 Euro:
TAKE ME TO BROADWAY
Musik: Gonzales Regie: Nina Rhode, 2001

Begründung der Jury:
Kino als Verdichtung, als Kondensierung der Streitereien, die wir während des kreativen Prozesses mit uns selbst austragen. Betrachtet diese Auswahl als eine Art filmischen Exorzismus der Dinge, von den wir besessen sind, wenn wir uns Zuschauer und Regisseur vorstellen. Für uns geht es in diesem Film um den Zusammenbruch der Trennung zwischen den beiden.

2. Preis, dotiert mit 1.500 Euro:
GAME
Musik: Nika Machaidze Regie: Tusia Beridze, 2001

Begründung der Jury:
Während die Maschinerie der Musikindustrie sich immer stärker auf immer präziser definierte demographische Zuschauergruppen einschießt, bietet "Game" den Zuschauern einen stillen und lyrischen Moment, eine sorglose poetische Betrachtung, sanft und seltsam vertraut.

3. Preis, dotiert mit 1.000 Euro:
ICH MOECHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT
Musik: Jan Delay Regie: Jan Eissfeldt, Marek Meyer, Florian Kaiser, Guido Weiss, Myriam Brueger, 2001

Begründung der Jury:
Der 3. Preis geht an den konsequentesten Arschtritt, den der Mainstream in den letzten Jahren erhalten hat. Alle großen Plattenfirmen haben sich um ihn geprügelt. Aber er wollte ihre Majorlabel-Deals nicht. Er wollte kein fettes Video. Er will euer Geld nicht. Und er will auch nicht, dass ihr seine Lieder singt.

Die Jury:
John Maybury, Filmemacher und Kuenstler, Grossbritannien
Paul D. Miller, Kuenstler, Autor und Musiker, USA
Svenja Rossa, Clipregisseurin, Deutschland