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Schlampenpop

Mr Scruff

Dazu paßt ebenfalls, daß der ehemalige Kunststudent aus Manchester, der eigentlich Andy Carthy heißt, sich als Lebensmotto gewählt hat, „nichts zu Spezielles zu machen'. So hört sich das Debütalbum von Mr Scruff, „Keep It Unreal', dann auch an. Klar ist da „Get A Move On'. Der Hit, auf den selbst Kr
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Autor: intro.de

Dazu paßt ebenfalls, daß der ehemalige Kunststudent aus Manchester, der eigentlich Andy Carthy heißt, sich als Lebensmotto gewählt hat, „nichts zu Spezielles zu machen'. So hört sich das Debütalbum von Mr Scruff, „Keep It Unreal', dann auch an. Klar ist da „Get A Move On'. Der Hit, auf den selbst Kruder&Dorfmeister zurückgreifen, wenn sie die Tanzfläche zum Hüpfen bringen wollen, und nach dem man immer und immer wieder glückselig die Repeat-Taste drückt. Was gegenüber den anderen Tracks der Platte schon ungerecht erscheint: da ist etwa „Cheeky', der gelungene Versuch, alte Garage House-Zeiten hochleben zu lassen, auf „JusJus' gibt es ein HipHop-Stelldichein mit Englands Roots Manuva und auf „Shanty Town' und „Fish' gleich zweimal Downbeat-Unterwasserscherze zu hören. Überhaupt der Humor. Sein leicht unberechenbarer Spaßsinn dürfte letzendlich wohl dafür ausschlaggebend gewesen sein, daß Mr Scruff nach etlichen Maxi-Veröffentlichungen auf vielen, vielen Labels ins „Ninja Tune'-Boot einstieg. Und nicht etwa bei den befreundeten Kollegen aus Manchester von „Grand Central' (Rae & Christian) unterschrieb, auf deren Parties er allmonatlich auflegt. Mr Scruff ist ein Typ, der Dich munter durch den Spätsommer bringt, und das ist mehr, als man gemeinhin erwarten kann.