×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Ha, Ha, He.«

Mourn

Auf ihrem zweiten Album gelingt der jungen Band aus Barcelona erneut eine stimmige Garage-Punk-Aggression.
Geschrieben am
Eigentlich sollte das Zweitwerk der viel gelobten spanischen Garage-Band bereits im Dezember 2015 erscheinen: Ein Rechtsstreit mit Mourns spanischem Label sorgte für ein halbes Jahr Verzögerung. Zwischen dem selbstbetitelten Debüt von Ende 2014 und der offiziellen Fertigstellung von »Ha, Ha, He.« ist also nicht mal ein Jahr vergangen. Nicht nur mit einer überaus kurzen Spieldauer von gerade einmal 27 Minuten – nur einer der zwölf Songs dauert länger als drei Minuten – bleiben sich die katalanischen Youngster treu: Mit Songs wie »Brother, Brother« oder »Evil Dead« schaffen sie erneut eine kraftvolle Hommage an die 1990er, an Heldinnen wie Sleater-Kinney oder PJ Harvey. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt die Katalyse aus Garage-Rock und Punk auf »Ha, Ha, He.« aber noch aggressiver und versponnener daher. Und doch riskieren Mourn mit dem rotzigen Gesang – der auf »Storytelling« gar in Shouting ausartet – und den zackigen Gitarren-Riffs in keiner Sekunde, wie ein bloßes Abbild einer vergangenen Zeit zu wirken. Und deshalb wünscht man sich Mourn nach 27 Minuten Dauer-Pogen endlich mal auf Album- statt EP-Länge.

Mourn

Ha, Ha, He.

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Captured Tracks

Mourn 
»Ha, Ha, He.«
(Captured Tracks / Cargo / VÖ 03.06.16)