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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Ghost Note

Mother Tongue

Das Combeback des letzten Jahres, jetzt bleiben die Brüder dran und schmieden heißes Eisen: “Ghost Note” folgt fix auf “Streetlight”, nachdem vorher jahrelang Pustekuchen war mit Platte-Machen. In der Sache bleibt sich die L.A.-Crossover-Truppe treu: Rock, Funk, Blues und Psychedelik werden fusionie
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Das Combeback des letzten Jahres, jetzt bleiben die Brüder dran und schmieden heißes Eisen: “Ghost Note” folgt fix auf “Streetlight”, nachdem vorher jahrelang Pustekuchen war mit Platte-Machen. In der Sache bleibt sich die L.A.-Crossover-Truppe treu: Rock, Funk, Blues und Psychedelik werden fusioniert, mächtig zum Grooven oder Schwofen gebracht. Ja, da wären wir 1991 alle so was von voll druff gewesen. Die goldenen Zeiten sind aber noch nicht wieder da, nun gilt es, sich zu entscheiden: entweder man preist den zweifellos überreichlich vorhandenen Spielwitz oder plädiert – wie in diesem Magazin auch schon und nicht ganz zu Unrecht geschehen – auf Altbackness. Gerade in Sachen Songwriting. Die plausibelste Variante ist aber, Songs wie “Helicopter Moon”, “Sad Song” und “In The Night Time” als vielversprechende Vorzeichen ganz feiner Mother-Tongue-Konzerte im bevorstehenden Festivalsommer zu nehmen. Denn live – so viel ist mal klar, und das weiß nicht nur King Promozettel zu rühmen – lassen sich David Gould und Mitstreiter von ganz wenig Formationen die Butter vom Brot nehmen. Und eine arschmäßig groovende Bühnenperformance – kannste was Besseres von einer Rockband sagen?