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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Moms«

Menomena

Beim fünften Album auf ein Duo zusammengeschrumpft – und dabei dringlicher und Damon-Albarn’mäßiger denn je.
Geschrieben am

Die wuchtigen Schlagzeugbeats sind geblieben. Auch die tollen Pop-Songs hinter noisigen Soundwänden. Nicht geblieben ist dagegen: Brent Knopf, eines der drei Gründungsmitglieder von Menomena. Er hat die Band aus Portland 2011 verlassen und so das Trio zu einem Duo zusammengeschmolzen. Das bereits fünfte Album ist für die verbliebenen Mitglieder also ein Neuanfang.

Und was machen die beiden? Sie stürzen sich direkt in die Vergangenheit. »Moms« erzählt Geschichten ihrer Kindheit: Danny Seims Mutter starb bereits früh, Justin Harris wuchs mit seiner alleinerziehenden Mutter auf. Das ist die Ausgangsbasis für ein Album, das trotz eines offensichtlichen Konzeptansatzes unbeschwert mit großartigen Rhythmen daherkommt. Die beiden Musiker wechseln sich von Song zu Song beim Gesang ab – und wenn Danny Seim das Mikrofon übernimmt, muss man stets dreimal hinhören, um zu überprüfen, ob da nicht doch gerade Damon Albarn von Blur singt. Menomena sind immer noch da. Dringlicher denn je.

In drei Worten: Damon / Schlagzeug / Indie-Noise