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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Die Highlights der Messen

Modewoche in Berlin

Zwischen unzähligen Shows, dem Fashion Week Zelt und der en oder anderen Party haben wir uns die letzten Tage in Berlin vor allem auf den Messen mal etwas genauer umgeschaut.
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Unter dem Motto »Connect« wurde die Bread&Butter, die weltweit größte Messe für Urban- und Streetwear, zu einem der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte in den letzten Tagen. Nachdem die Opening Party amMontag wegen einem Sturm sprichwörtlich ins Wasser fiel, schoben sich am Dienstag schon wieder ganz unbeirrt tausende Besucher zwischen den Ständen der rund 600 Aussteller in den Hallen des ehemaligen Tempelhofer Flughafens hindurch.


Im großen weiß glänzendem Kubus zeigte beispielsweise adidas, dass die Reihe an spektakulären Kollabos auch im kommenden Jahr nicht abreißt. Nach mastermind Japan oder Raf Simons machen auch Jeremy Scott und das New Yorker Label Opening Ceremony zum wiederholten Male gemeinsame Sache mit dem Label aus Herzogenaurach.


Aber auch in kleineren Dimensionen funktioniert der Zusammenschluss zweier Labels: Die zwei schwedischen Labels WeSC und Happy Socks bringen nächstes Jahr eine kleine, gemeinsame Kollektion auf den Markt.


Neben großen Brands gibt es auf der Bread&Butter natürlich auch junge, noch nicht etablierte Labels zu entdecken. Mit Daily Paper (auch in der aktuellen Intro), Filling Pieces und Olaf Hussein zieht vor allem die niederländische Metropole Amsterdam in der  Upper Street-Halle Aufmerksamkeit auf sich. Die Gründer der Labels sind alle erst Anfang 20 und kennen sich bereits aus Kindertagen. »Auf der Bread&Butter zu sein ermöglicht uns wahnsinnig viele Kontakte zu knüpfen. Zudem ist es aber auch ein Statement: Sich hier zu als kleines Label zu präsentieren bedeutet zu zeigen, dass man es ernst meint und sich mit großen Labels misst«, erklärt Jefferson Osei, einer der Gründer von Daily Paper, die Bedeutung der Messe.


In einem anderem Teil der Stadt öffnete auch die Seek direkt neben der Premium ihre Pforten und beherbergte vor allem eine Reihe spannende skandinavische Labels wie Han Kjobenhaven, Sandqvist oder Our Legacy. Doch auch Nike wählte für seine Launch Party des mit Euphorie erwarteten »Country Camo« Pack die kleinere, aber sehr feine Messe. Die Muster der sechs Air Max Modelle sind von Militäruniformen verschiedener Länder inspiriert, unter anderem Frankreich, Deutschland und Japan.


Nur einen Sprung von der Seek entfernt mischte vor allen einer die Premium-Messe auf: Pharrell Williams reiste extra nach Berlin, um hier sein jüngstes Projekt vorzustellen. Als Investor unterstützt er eine kleine Firma aus dem Big Apple, die aus Plastikmüll Garn zur Textilherstellung gewinnt. Unsere Freunde vom Splash Mag trafen Pharrell, um mit ihm über nachhaltige Mode zu sprechen – das gesamte Interview gibt es bald online auf splashmag und intro.


Wenn nicht auf einer der Messen, laden Labels auch gerne in ihren eigenen Store. So wie Wood Wood aus Dänemark, die am Mittwoch Abend im Berliner Shop exklusiv ein paar neue Stücke aus der Kollaboration mit dem japanischen Label Porter zeigten. Entstanden sind typisch skandinavische, minimalistisch designte Accessoires wie ein Kameragürtel, ein Sketchbook Case und ein Portfolio Case aus schwarzem Nylon.