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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Stadtleben

Modestep im Interview

Zurzeit touren Modestep mit ihrer aktuellen Platte "Evolution Theory" durch ein paar europäische Großstädte und bringen die Clubs zum Dröhnen. Doch während sie gute Laune verbreiten, plant das Londoner Dubstep-Quartett für das nächste Album schon Düsteres.
Geschrieben am
Tony, Josh, Foot Locker lässt euch zurzeit durch Europas Hauptstädte tingeln und in Clubs spielen. Schöne Sache - wie ist es zu diesem Deal gekommen?
Josh: Foot Locker hat uns gefragt, und wir haben Ja gesagt. (lacht)
Hattet ihr kein schlechtes Gefühl dabei, euch mit einem Unternehmen zusammen zu tun und als Testimonials herzuhalten?
Josh: Bevor hier ein Missverständnis entsteht: Die Kooperation mit Foot Locker ist nichts, was an den Haaren herbeigezogen wäre. Wir haben zwar vorher nie mit einem Fashion-Unternehmen zusammengearbeitet, weil wir nicht wirklich viel von Mode verstehen. Aber mit Sneakers kennen wir uns aus. Wir kaufen auch schon seit vielen Jahren bei Foot Locker, und ich sammele immer mehr Paare an.
Tony: Und trotzdem trägst du immer nur das eine. (lacht)
In Berlin ging’s mit der Tour los, jetzt folgen Madrid, Mailand, Paris und London. Wenn man nicht zu einem eurer Tourstops in den Club kommen kann, wo sollte man euer aktuelles Album dann am besten hören?
Josh: Am besten an einem bösen, dunklen Ort. In einer Höhle mit wenig Licht zum Beispiel.
Wow. Diese Assoziation hat „Evolution Theory“ bei mir überhaupt nicht geweckt.
Josh: Ach, du sprichst von „Evolution Theory“?
Tony: Ja, natürlich. Die Songs, an denen wir jetzt gerade arbeiten, kann er ja wohl noch gar nicht kennen. „Evolution Theory“ ist jedenfalls eine gute Platte fürs Auto, finde ich. Jetzt sitzen wir an düstereren Sachen.


Wenn ihr bald zwischen Partytracks und Düsterem wählen könnt, entscheidet ihr dann je nach Stadt, was wo gut ankommt?
Josh: Es gibt definitiv Städte, die musikalisch vielfältiger geprägt sind, ihren ganz eigenen Stil entwickelt haben und einem bestimmten Sound eher zugetan sind. Berlin gehört definitiv auch zu diesen Städten. In Berlin funktioniert minimalistischer Techno besser als überbordender Dubstep-Kram. Inzwischen haben wir überall mal gespielt und wissen recht gut, was wo funktioniert.
Normalerweise seid ihr zu viert, manche Shows - wie etwa den Tourauftakt im Prince Chalres in Berlin - spielt ihr allerdings nur zu zweit. Wie unterscheiden sich die Gigs dann?
Tony: Josh singt, und ich mache DJ-ing. Wir können mehr Energie erzeugen, wenn wir zu viert auf der Bühne stehen. Und zu zweit können wir mehr experimentieren. Das fühlt sich dann an wie auf dem Spielplatz.