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»Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt«

Moby

Nach dem brettharten Electro-Punk seiner vergangenen beiden Alben wendet sich Moby wieder ruhigeren Tönen zu und wühlt dabei ausgiebig im eigenen Backkatalog.

Geschrieben am

»The Ceremony Of Innocence« erinnert an die majestätischen Synthie-Streicher-Flächen von »Porcelain«, genau wie »The Sorrow Tree«, bei dem noch getragene Vocals hinzukommen. Auch das gospelige »This Wild Darkness« könnte fast vom 1999er-Millionenseller »Play« stammen, erreicht aber ebenfalls nicht ganz dessen Qualität. »Falling Rain And Light« ist eine Ballade, wie man sie von Moby schon oft gehört hat. Der Opener »Mere Anarchy« klingt, als wäre Moby beim Hören eines Depeche-Mode-Albums aus den 1990ern oder 2000ern eingeschlafen und hätte deren elegischen Düster-Synthie-Rock am nächsten Morgen unbewusst in seinen eigenen Sound eingebaut.

Mehrere Songs wie »The Waste Of Suns« und »Welcome To Hard Times« lassen den Trip-Hop der 1990er wiederauferstehen. Alles in allem blickt Moby auf »Everything Was Beautiful ...« deutlich in die Vergangenheit und betreibt viel Ideen-Recycling. Schlecht macht das diese Song-Sammlung nicht, aber vorhersehbar — und über weite Strecken auch verzichtbar. 

Moby

Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt

Release: 02.03.2018

℗ 2018 Little Idiot

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