×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Major Lazer, Modeselektor, Apparat u. a.

Melt! geht in den Klub!

Es dauert noch eine Weile, bis sich das Melt! mit den ersten Namen für 2010 zurückmelden wird. Die Zeit bis dahin überbrückt der Melt! Klub...
Geschrieben am

Es dauert noch eine Weile, bis sich das Melt! mit den ersten Namen für 2010 zurückmelden wird. Nichtdestowenigertrotz dürfte die Zahl derer, die sich bereits jetzt schon vorfreuen, nach dem gelungenen Festival 2009 nicht zu gering sein.

Um den Melt! Spirit auch in der Wintersaison aufrecht zu halten, und die Vorfreude anzufachen, gibt es deshalb auch in diesem Jahr wieder die "Melt! Klub“-Veranstaltungen.

Im September macht dabei am 10. und 11. September das Major Lazer Soundsystem den Anfang. Der Major – von dem es bereits Actionfiguren gibt (siehe Video) ist bekanntlich ein Nachtclubbesitzer aus Trinidad, der 1984 in den geheimen Zombiekriegen verletzt wurde, dabei damals einen Arm verlor und seitdem eine Laserprothese trägt – die ihm auch den lukrativen Nebenjob eingebracht hat, für die CIA und den M5 als Agent anzuschaffen. Musikalisch aktiv ist er, seit Starproducer Diplo und Dubsided-Labelboss Switch ihn unter ihre Fittiche genommen haben. Davon ist natürlich das meiste Quatsch, den Diplo und Switch sich ausgedacht haben. Die beiden bringen nun als Major Lazer ein zerschossenes bzw. zerlasertes Soundgebilde auf den Markt, das mit Jamaica-Dancehall-Einflüssen und grellen Keyboardklängen den Brückenschlag von den 80ern in die ferne Zukunft wagt – und besser ballert als der Todesstern. Überprüfen kann man das am 10. September in München in der Registratur und am 11. September im Berliner WMF.


Der Melt! Klub im Oktober setzt dann auf eine Erfolgsformel, die sich diesen Sommer bewährt hat. "Modeselektor + Apparat = Moderat". Aber: Für den exklusiven Abend am 10. Oktober in Dresden wird besagte Formel in ihre Einzelteile zerlegt – damit auch ja keiner vergisst, dass sie schon vorher, in getrennten Betten sozusagen, großartig waren. So werden Modeselektor (Video siehe unten) also beweisen, dass sie mit ihren bunten Visuals und ihrem Soundgebräu aus Techno, Dubstep, HipHop, Dancehall und Pop eine Show liefern können, die alles andere als gemäßigt bzw. moderat rüberkommt – sondern eher ziemlich nach vorne schiebt. In die andere Richtung geht’s dann mit Mr. Apparat, der einen in sphärische Klanglandschaften zieht, in denen man sich nur zu gerne verlaufen will. Da irgendwo wohnt dann auch James Yuill, der bebrillte Alleskönner, der auf der Bühne mit Ganzkörpereinsatz an gefühlten drölf Instrumenten, melancholischen Songwriter-Folk mit mal sanften und mal bollerigen Elektroklängen verbindet – und dabei ganz wunderbar warm zu singen weiß.