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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mirage Of Bliss

Maximilian Hecker

Hecker klingt in all der schönen Klage wieder vollkommen nach Hecker. Ein bisschen zu arg. Denn Verwechslungsgefahr ist nie gut für die eigene Einmaligkeit.
Geschrieben am

Autor: intro.de

Der Geschichtenerzähler kann nicht aus seiner Haut. Darf er auch nicht, schließlich lebt die Figur Hecker von einer waidwunden Unmittelbarkeit. Wie wenig von dem Schmerz auf seinen seit über einem Jahrzehnt vertonten Songs letztlich gespielt ist, lässt die gerade erschienene Autobiografie durchblicken: »The Rise And Fall Of Maximilian Hecker« (Schwarzkopf & Schwarzkopf). Dort erfährt man so einiges Neues über die Abgründe, Einsam- und Befindlichkeiten.

Mit diesem noch nicht bekannten Zuweg erscheint einem auch seine Indie-Bardenkunst in neuem Licht. Ohne den Biografie-Kick indes läuft man Gefahr, einfach nur ein weiteres schön klagendes Album in den Schrank zu stellen, das sich nicht wirklich abhebt vom bereits breit ausformulierten Oeuvre. Und Verwechslungsgefahr ist nie gut für die eigene Einmaligkeit.

In drei Worten: Aufstieg / Fall / Folk