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Antiphon

Midlake

Neuer Sänger, neuer Anlauf. Midlakes »Antiphon« plätschert so dahin, zeigt aber vielversprechende Ansätze.
Geschrieben am

Seit ihrem 2010er-Album »The Courage Of Others« hat sich bei Midlake viel getan. Nach der Tour zur Platte verschwanden sie ins Studio, kamen aber nicht wirklich auf einen Nenner. Dann verließ Sänger Tim Smith Ende 2012 die Band, was dazu führte, alle neuen Songskizzen wieder über den Haufen zu werfen. So entstand »Antiphon« innerhalb von sechs Monaten mit Eric Pulido an den Leadvocals. Das Ergebnis: Psychedelic statt Folk. Die Idee steht Midlake durchaus, nur hapert es leider an der Umsetzung. Große Teile der Platte plätschern so durch, nerven nicht, bleiben aber eben auch nicht im Ohr. Dass Midlake gute Songs schreiben können, zeigt sich an Stücken wie »The Old And The Young«, wo alles im Fluss ist, statt nur zu plätschern, und man an der Story dran bleibt. Oder in »Corruption«, einem Song, in dem all der Hall und Raum das Stück nicht ausfransen, sondern genau richtig viele weiße Flecken vorhanden sind. Bleibt zu hoffen, dass die Band diesen Weg auf dem nächsten Album konsequenter weitergeht.

 

In drei Worten: Plätschern / Verluste / Flüsse