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Fantasies

Metric

Obwohl Haines und Shaw nach dem Erfolg des Vorgängers bei den Plattenfirmen auf dem Silbertablett herumgereicht wurden, produzierten sie "Fantasies" in Eigenregie.
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Metric sind allem voran die charismatische Frontfrau Emily Haines und Gitarrist James Shaw. Danach kommt lange Zeit nichts.





Im Restlicht der Bühne finden sich dann noch Joshua Winstead (Bass) ein und Joules Scott Key, der mit seinen Sticks für den tighten maschinellen Schlagzeugsound auf "Fantasies" sorgt. Na ja, die obligatorische Drum Machine darf auch auf dem vierten Metric-Longplayer nicht fehlen. So hat man sich eingerichtet zwischen Floorfiller, zuckersüßem Bubblegum Pop und einer klitzekleinen Portion Schrammelgitarre.

Doch was an dieser Stelle so unaufdringlich daherkommt, hat es faustdick hinter den Ohren: Obwohl Haines und Shaw nach dem Erfolg des Vorgängers "Live It Out" bei den Plattenfirmen auf dem Silbertablett herumgereicht wurden, beschlossen Metric, den "big ladies" den Stinkefinger zu zeigen, und produzierten "Fantasies" in Eigenregie.

Und die Zeichen stehen gut. Zum ökonomischen Suizid wird es vorläufig wohl nicht kommen, so schlug jüngst die erste Single des Albums, "Help, I'm Alive", im FM-Zirkus ein und das, obwohl sie bisher nur als Download erhältlich ist. Böses Internet. Gut für Metric.