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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Metallica und das FBI suchen Zeugen

Verbrecherjagd und Musik

Die Welt des Verbrechens und der Popzirkus überschneiden sich in steter Regelmäßigkeit. An Anekdoten straffällig gewordener Musiker herrscht kein Mangel. Metallica greifen jetzt den ermittelnden Behörden unter die Arme und kooperieren mit dem FBI. Wir haben eine Top7 der musikalischen Verbrechensbekämpfer zusammengetragen.
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In einem Video ruft Frontmann James Hetfield die Öffentlichkeit zur Mithilfe bei der Ergreifung des Täters im Mordfall der zwanzigjährigen Morgan Harrington auf. Die junge Frau war im Oktober 2009 nach dem Besuch eines Metallica-Konzerts in Virginia spurlos verschwunden und ihre sterblichen Überreste erst im Jahr darauf aufgefunden worden. Vom Täter fehlt bis heute jede Spur, weshalb sich  Hetfield zu der ungewöhnlichen Aktion genötigt sah.



Wenn Metallicas Beispiel Schule machen sollte, benötigen die Behörden fachlich qualifizierte Unterstützung. Wir haben einige Vorschläge für das internationale SEK Pop.Hier kommt die Top7 der musikalischen Verbrechensbekämpfer.

Joan As Police Woman (Songwriter-Pop, USA)
Die Fahndungsliste der Künstler mit denen Joan Wasser bereits zusammengearbeitet hat, ist lang und enthält klangvolle Namen. Verhaften musste die kooperative Kommissarin zum Glück bislang weder Antony & The Johnsons noch Rufus Wainwright und auch ihr Solowerk ist frei von kriminellen Machenschaften.

The Inspector Cluzo
(Funk/Rock, Frankreich)
Das Inspektorenduo Mathieu Jourdain und Laurent Lacrouts wildern gerne in fremden Fachreferaten. Wie Sitte und Mordkommission bei einem Todesfall im Rotlichmillieu, begegnen sich im Sound der Franzosen James Brown und Jimi Hendrix.

Tokyo Police Club
(Indie Pop, Kanada)
2005 erschienen diese Nachwuchsspürnasen mit zackigen Bewegungen und deutlichen Slogans am Tatort. Es folgten einige EPs und Alben, doch seit zwei Jahren wurde es etwas ruhiger um das Quartett.

Der Dicke Polizist
(Punk, Deutschland)
Spätestens seit »Der Alte« ist klar: richtige Cops haben Spitznamen, wie Punker auf der Domplatte! Schmatzel, Häns, Wuschel und Zitro haben verstanden, auch wenn ihr Sondereinsatzkommando mittlerweile nur noch als ddp firmiert.

Inspector
(Ska, Mexiko)
Seit über fünfzehn Jahren verbindet die vielköpfige Crime Fighter-Combo aus Monterrey die Reggae-Tradition Jamaicas mit dem Pop ihrer Heimat. Dieser Latin Ska speist sich aus klassischen, karibischen Rhythmen und lateinamerikanischem Flair.

Détective
(Indie Rock, USA)
In L.A. gillt das Lo-Fi Ermittler-Trio um Schriftsteller James Greer bereits als heißer Szene-Tipp. Der ehemalige Guided By Voices-Bassist und seine Mitstreiter Rory Modica (Schlagzeug) sowie Guylaine Vivarat (Gesang) sind auf der Spur von schroff-poppigem Indie Rock und allerlei krautigen Einflüssen.

The Police
(Pop, England)
Die Urväter im Kampf für Recht und Ordnung gaben Dienstwaffen und Polizeimarken 2008 endgültig ab. Chefinvestigator Sting bleibt jedoch sicher auch im Ruhestand stets wachsam.