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Melt Banana Lite Live: Ver.0.0.

Melt Banana

Der halsbrecherischen Tempi und Onukis markanter Vokalstakkati wegen bleibt dieses Experiment hier eindeutig Melt Banana. Sehr gut.
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Der halsbrecherischen Tempi und Onukis markanter Vokalstakkati wegen bleibt dieses Experiment hier eindeutig Melt Banana. Sehr gut.

Während der Grundfuror erhalten blieb, haben Melt Banana uns nie damit gelangweilt, dass sie das gleiche Album zweimal aufgenommen hätten. Während die Basis stets eine Art Grindcore war, verliefen die Grenzen zu Pop und Noise zuletzt fließend. Als Melt Banana Lite spielten Yasuko Onuki (Gesang) und Ichiro Agata (Gitarre) in den letzten zwölf Monaten mit einem Schlagzeuger Konzerte als Trio, wobei Agata die Gitarre zugunsten elektronischer Geräte im Proberaum ließ (oder wo er das Ding so aufbewahrt).

„Melt Banana Lite Live: Ver.0.0.“, ein Mitschnitt dieser Formation, lässt das Material Richtung Noise ausfasern, wo Agata samt Gitarre ja immer schon hin wollte. Der halsbrecherischen Tempi und Onukis markanter Vokalstakkati wegen bleibt das eindeutig Melt Banana, ist aber ein veritables Experiment mit dem eher zur Verknappung neigenden Band-Sound, das den teils von „Bambi’s Dilemma“ bekannten Stücken ganz neue Abfahrtsmöglichkeiten verschafft. Bleibt spannend.

In drei Worten: Furor / Artsy / Grindcore