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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mekon

Mekon

Das Cover erinnert mich an das einer alten Birthday Party-Scheibe, ich glaube, es war „Junk Yard“. Ein Comic-Monster steuert einen alten Amischlitten durch die Gegend. Was es nicht alles (wieder) gibt. Und was sollen hier überhaupt schon wieder die 80er? Eine riesige Schar illustrer Gäste aus ebendi
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Autor: intro.de

Das Cover erinnert mich an das einer alten Birthday Party-Scheibe, ich glaube, es war „Junk Yard“. Ein Comic-Monster steuert einen alten Amischlitten durch die Gegend. Was es nicht alles (wieder) gibt. Und was sollen hier überhaupt schon wieder die 80er? Eine riesige Schar illustrer Gäste aus ebendieser Zeit - natürlich nicht nur aus dieser - hat sich während der Aufnahmen die Mics in die Hand gegeben und beschert diesem Album einen eigentümlichen Popappeal: einem goldigen Popsong leiht Marc Almond (!!) seine Stimme, die Queen of MCs, Roxanne Shanté, ist auch dabei, und sogar die Industrial-Jazzer von den 23 Skidoo scheppern auf einem Track munter mit. Kein Wunder, gehörte Mekon a.k.a. Mr. Goshling, doch ganz ganz früher dem Psychic TV-Clan an. Ach ja, Goldie blinkt ebenfalls irgendwo herum, genau wie Howie B. und Shawn Lee. Das Album liefert so einige abgedroschene BigBeat-Rock-Platitüden, aber dafür auch ein paar richtig gute Songs. Trotzdem: So rettet man kein Genre nicht. Schon gar nicht ein derart angezähltes.