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Welcome To Tackletown

Mekon

'Chemical Beats' sagen die jungen Leute ja heute zu so was - früher nannte man das noch einfach 'Headz' oder 'Instrumental HipHop'. Wie auch immer, 'Wall of Sounds' very own Beat-Bälger MEKON kommen mit ihrem ersten Album, das nicht nur neues Material versammelt, sondern auch gleich ihre älteren und
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Autor: intro.de

'Chemical Beats' sagen die jungen Leute ja heute zu so was - früher nannte man das noch einfach 'Headz' oder 'Instrumental HipHop'. Wie auch immer, 'Wall of Sounds' very own Beat-Bälger MEKON kommen mit ihrem ersten Album, das nicht nur neues Material versammelt, sondern auch gleich ihre älteren und neueren Hitsingles 'Phatty’s Lunchbox', 'Revenge Of The Mekon', 'Welcome To Tackletown' und 'Skool’s Out' mitliefert. John Gosling, der Mann hinter MEKON, wurde durch Reggae und Punk, Electro und Acid sozialisiert und ist dann zum HipHop übergeschwenkt, sagt uns das Platten-Info - und so klingt das Ergebnis denn auch: krachende Beats mit ordentlich Boller-Bass, Holzhammer-Hop mit rotziger Punk-Attitüde. Und ich nenne jetzt nicht die britische Band, an die bei solcher Beschreibung sowieso jeder denkt. 'Rock’n’Roll is with one Foot in the Grave', sagt uns die Platte an einer Stelle fortwährend - daran hätte sich der gute John auch mal besser gehalten und die bei einigen Tracks leise, aber schrottig mitlaufende E-Gitarre lieber im Keller gelassen. Das nervt - man sollte die weitere Verquickung von Rock mit Repetitiven Beats verbieten. Die Tracks sind denn auch am besten, wenn zum ordentlich schwingenden, klassischen HipHop-Schema noch eine Prise Toasting (von Rudeboy Evil B.) oder gar Rap hinzukommt. MEKON gebührt die Ehre, den Old-School-Heroen SCHOOLY D mit modernen Beats zusammengeführt zu haben: 'Skool’s Out' ist mit Abstand der fetzigste Track des Albums, Alte-Schule-Sprechgesang über schmissigen Rhythmen. Auf der vorab erschienenen Maxi des Stücks hat LES RHYTHMES DIGITALES das Ganze übrigens noch mal um einen Abgeh-Faktor höher geschraubt und ballernden Acid-Hop daraus gemixt. Das soll, letzten Informationen zufolge, sogar zum Eintritt in irgendwelche Dance-, Alternative- oder Was-Auch-Immer-Charts geführt haben. Die klassischere, untergrundigere Variante zu den Chemischen Brüdern ...