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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Sechs Lieder

Meinrad Jungblut

Das Konzept, Spaß und Musik zu verbinden, ist ein schwieriges. Allzu leicht rutscht man auf dem schmalen Grat zwischen Humor und Peinlichkeit bzw. Banalität aus – NDW läßt grüßen. Andererseits zeigen Menschen wie Andreas Dorau, daß man durchaus elektronische Klangerzeugung und humorvolle, z. T
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Autor: intro.de

Das Konzept, Spaß und Musik zu verbinden, ist ein schwieriges. Allzu leicht rutscht man auf dem schmalen Grat zwischen Humor und Peinlichkeit bzw. Banalität aus – NDW läßt grüßen. Andererseits zeigen Menschen wie Andreas Dorau, daß man durchaus elektronische Klangerzeugung und humorvolle, z. T. tiefgehende Texte koppeln kann. In dieser Tradition steht Meinrad Jungblut, auch wenn der Schweizer deutlich schroffer, ungeschliffener und lo-fi’iger an die Musiker herangeht. Indielectronic mit einem charmanten Lächeln, die die ‘68er wegschickt, die Schwerkraft in Frage stellt, den “Wolf im Fuzzipelz” einführt oder die skurrile Forderung nach “Frauen mit Meerblick” aufstellt. Mein Lieblingstext ist der zu “Ich hatte einen Parkplatz am Fuße der N’Gong-Berge”, bei dem ich immer an einen Freund denken muß, der sein Auto nur ungern wegfährt, da er den Parkplatz verlieren könnte. “Sechs Lieder”, die hiermit ans Herz gelegt seien (“Es kümmt von Herzen” – frei nach Herrn Wassermann aus dem selben Haus). Super Labelname, übrigens.