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Studie untersucht die Drogen-Referenzen der US-Rap-Historie

Me, myself and my drugs

Welche Droge wurde in welcher Slang-Variation und in welchem Jahrzehnt am meisten betextet? Damit beschäftig sich derzeit die Aufklärungs-Initiative »Projekt Know« und liefert interessante Erkenntnisse.
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HipHop-Statistik zum Zweiten: Nachdem es vergangene Woche um den Wortschatz vereinzelter Rap-Ikonen ging, liefert die Aufklärungs-Initiative »Projekt Know« nun aufschlussreiche Fakten zum Thema Drogen-Referenzen in Rap-Texten. Spannend ist hier natürlich in erster Linie die zeitliche Verschiebung bestimmter Substanzen, denn Marihuana war natürlich trotz gefühlter Überpräsenz nicht immer die Droge der Wahl des US-Amerikanischen Rap-Szene. Gerade in den letzten Jahren sind Substanzen wie Kodein oder MDMA explosionsartig angestiegen und – und das sicher nicht nur als lyrische Referenz.

Für die Erhebung der Daten wurde genau wie bei der Wortschatz-Statistik von Matt Daniels das populäre Lyrics-Portal Rap-Genius genutzt, nur dass das Repertoire hier eben auf diverse Substanzen und ihre Slangvariationen abgeklopft wurde. Bestimmte Mittel mussten aufgrund mehrfach belegter Slang-Abwandlungen vernachlässigt werden. So spielt zum Beispiel Heroin in der Statisitik keine Rolle, da auf das Opioid im US-Rap gerne unter dem Deckwort »Boy« angespielt wird. 

 

Eine kleine Überraschung erwartet den Betrachter bei der genaueren Betrachtung der Rapper, die aus quantitativen Gesichtspunkten die Spitzenpositionen für bestimmte Drogen einnehmen. Dort darf sich nämlich ausgerechnet der Österreichische Rapper Money Boy mit dem zweiten Platz für die häufigste Erwähnung des Arzneimittels Kodein, im Rap besser bekannt als Lean, Purple oder Drank, schmücken. 

 

Hier gibt es die komplette Statistik.