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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

25-jähriges Jubiläum

Mayday

Als einer der ersten richtigen Raves in Berlin gestartet, hat die Mayday mittlerweile 25 Jahre auf dem Buckel. Bis heute legt das Event großen Wert darauf, allen Spielarten des Techno gerecht zu werden. So kommen zum Jubiläum neben DJ-Legenden wie Sven Väth auch neue große Acts wie Robin Schulz nach Dortmund.
Geschrieben am
»Tanz in den Mai« – ist das nicht dieses Scheunenfest, bei dem sich das DJ-Team »Funky« mit der Top-40-Coverband abwechselt, während plöddriges Bier in schmuddeligen Plastikbechern ausgeschenkt wird? Klingt schlimm? Ein Glück, dass es dazu Alternativen gibt. Eine von ihnen wird in diesem Jahr versilbert: Die Mayday feiert ihren 25. Geburtstag.
 
Ihren Anfang nahm die Mayday 1991 in Berlin. Väter der Party waren DJ Westbam und sein Bruder DJ Dick. Die erste Mayday war eine Soli-Party für den ostdeutschen Jugend-Radiosender DT64, der nach der Wende vor dem Aus stand. Daher auch der Name des Festivals: »Mayday« wie der Hilferuf. Dass dies in doppelter Bedeutung auch noch auf die Nacht zum ersten Mai-Tag passte – umso besser. 18 DJs spielten damals in der Halle Weißensee: Westbam, Sven Väth und Marusha waren unter anderem dabei.
Den Radiosender hat die Mayday nicht gerettet, dafür aber eine Tradition ins Leben gerufen. Seither fand die Mayday ein- bis zweimal im Jahr in Deutschland statt, außerdem gibt es Ableger in Polen und Russland. Westbam prägte die Veranstaltung bis zu seinem Ausstieg 2014 insbesondere mit seinen Hymnen. Stücke wie »Sonic Empire« oder »Forward Ever Backward Never« wurden zu Klassikern des Techno und auch über die Rave-Szene hinaus zu Hits.

1996 fand die letzte Mayday in Berlin statt, mittlerweile hat sie ihre feste Heimat in Dortmund gefunden. Gleich geblieben ist der Anspruch, »the best of House and Techno« zu zeigen: Hardcore, Drum’n’Bass, Trance und seit einiger Zeit auch immer mehr EDM – sie alle haben einen festen Platz bei der Mayday. 

Zur 25. Ausgabe kommen erneut alte Hasen und Newcomer aus dem Techno zusammen: Wie bei der allerersten Ausgabe 1991 ist diesmal wieder Sven Väth dabei, aber auch Robin Schulz und Gestört Aber GeiL werden auflegen. Bei der Mayday ist Party-Ausdauer gefragt: 14 Stunden lang gibt’s Programm auf fünf Floors bei wie immer beeindruckender Lichtshow. Und da sag noch mal einer, Tänze in den Mai müssen piefig sein.

30.04. Dortmund - Aka Aka feat. Thalstroem, Andy Düx, Ante Perry, Atmozfears, Blasterjaxx, BMG, Charly Lownoise & Mental Theo, Christian Gerlach, Cuebrick, Dalora, Danielle Diaz, Destructive Tendencies, Distiller, DJ Emerson, Dr. Peacock, Dúné, Format:B, Friends Of Mayday, Gestört Aber GeiL, Hardfloor, Hooligan, Hugel, Jeff Mills, Klaudia Gawlas, Len Faki, Lenny Dee, MC H, MC Tha Watcher, Moguai, Niereich, Noize Suppressor, Oliver Moldan, Omegatypez, Partyraiser, Passenger Of Shit, R3hab, Ravers Nature, Robin Schulz, Showtek, Slam, Sound Rush, Sven Väth, Tanith, Tensor & Re-Direction, The Disco Boys, Tom Novy, Twoloud