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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Many Shades Of Mateo And Matos

Mateo And Matos

Die „vielen Schattierungen ...' zeigen hier - leider, muß man jedenfalls im direkten Vergleich zur betörend-samtenen Tiefe des Vorgängers „New York Rhythms Vol. Two' sagen - etwas oberflächlichere Facetten der ganz persönlichen House-Diskokugel von Mateo und Matos. Die beiden New Yorker lassen es au
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Autor: intro.de

Die „vielen Schattierungen ...' zeigen hier - leider, muß man jedenfalls im direkten Vergleich zur betörend-samtenen Tiefe des Vorgängers „New York Rhythms Vol. Two' sagen - etwas oberflächlichere Facetten der ganz persönlichen House-Diskokugel von Mateo und Matos. Die beiden New Yorker lassen es auf ihrem Drittwerk jedenfalls durch die Bank pumpen, rocken, krachen - und das gar nicht mal besonders schattiert. Eher schon etablieren sie sich weiter als solide Tracklieferanten mit effektiver Tanzboden-Ware, egal, wieviel Seelenschmalz dabei verlorengeht und wie viele Versprechungen uneingelöst bleiben. Das können gerne, wie letztens andeutungsweise auf Matos’ Solowerk „Disko Method Ghetto Style', ordentlich Filtersweep, Diskoflavour und catchy Gesangsphrasen als Werkstoff sein. Herausragende Extrempunkte sind da nur die wunderbare Coverversion des von Stevie Wonder für Sergio Mendes geschriebenen Klassikers „The Real Thing' sowie der Downbeat-mit-HipHop-Samples-Abschluß „Peace'. Veröffentlicht wird der Wumms allerdings weiterhin bei den schottischen DeepHouse-Experten von „Glasgow Underground'. Eine sehr effektive, sehr moderne, sehr gut gemachte funktriefende House-Platte - nur eben leider nicht so überragend wie der Vorgänger.