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Einer von den Guten

Marteria

Auf seinem neuen Album »Zum Glück in die Zukunft 2« zeigt sich Marteria nicht nur äußerst privat, sondern rappt auch über die großen Probleme der Welt. Wer das für kalkuliertes Gutmenschentum eines Großstadt-Stylers hält, der irrt. Mark Heywinkel hat an einem Tag mit Marten Laciny rausbekommen, dass der HipHopper mit Model- und Fußballer-Vergangenheit tatsächlich so ist, wie es seine Songs versprechen: einer von den Guten.
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»Matjes«, sagt Marten Laciny mit dem Ernst eines Nachrichtensprechers, »ist der Chef.« Routiniert buttert er ein grob geschnittenes Vollkornbrot und bettet den eingelegten Fisch darauf. Dazu ein paar Scheiben Rote Bete und Zwiebeln, Pfeffer, Salz. Fertig. Dann beißt er beherzt zu. »Viele Leute verbinden so eine Stulle mit Katerfrühstück«, kommentiert der 31-Jährige beim Kauen seine Mahlzeit. »Aber eigentlich ist es eher der Rollmops, der in deinem Bauch alles aufsaugt. Matjes dagegen ist ein Rostock-Ding, das erinnert mich an früher.«


Es ist kurz nach elf Uhr morgens, und wer die Floskel »Keep it real« bisher als scheinheiligen Ratschlag abtat, zu dem kein Rapper jemals ernsthaft gestanden hat, wird von Marten Laciny eines Besseren belehrt. Der Deutsch-Rapper, der sich als Marteria mit tiefer, langsamer und als Marsimoto mit heliumhoher Stimme erfolgreich große Fankreise erspielt hat, ist nicht nur seinen Essgewohnheiten treu geblieben. Auch über seine Musikkarriere hinaus, die zuletzt mit dem Nummer-eins-Hit »Lila Wolken« ein neues Hoch erreichte, gelingt es ihm, Entscheidungen zu treffen, zu denen er stehen kann. Wenn Laciny auf seinem dritten Marteria-Album »Zum Glück in die Zukunft 2« Erlebnisse seiner Uganda-Reise für Viva Con Agua verarbeitet und auf dem Cover ein Kind mit Steinschleuder abbildet, um eine kommende Rebellion der Jungen herbeizusehen, dann steckt dahinter weder Gutmenschen-Getue noch eine provokante Verkaufsstrategie. Sondern ein Künstler, der über den HipHop-typischen Battlegedanken hinausgewachsen, sich der wichtigen Dinge in seinem Leben bewusst ist und jetzt aufrichtig und integer daran mitarbeitet, so kitschig es klingt, die Welt zu verbessern.

 

Ein Kreuzberger Jung

 

Die drei hellen Zimmer von Marten Lacinys Kreuzberger Wohnung gleichen mehr einer Studentenbude als dem protzigen Bild, das man sich von dem Zuhause eines mit Gold- und Platin-Schallplatten ausgezeichneten HipHoppers machen würde. Im unaufgeräumten Wohnzimmer stapeln sich Kartons und Klamotten auf dem Ledersofa. In der ebenso unaufgeräumten Küche trocknen Geschirrstapel. Seine Goldenen Schallplatten, die Laciny dann doch mit etwas Stolz an einer Wand im Esszimmer aufgehängt hat, gehen neben ausgesuchtem Krimskrams unter: In einer Ecke steht ein antiker Lesesessel. Auf dem Schrank daneben breitet eine massive Adlerfigur ihre Flügel aus. Auf einem Holztischchen warten Whiskey- und Gin-Flaschen darauf, geöffnet zu werden. »Der Adler war aber gar nicht teuer«, wiegelt der Hausherr gleich ab. »All die Sachen habe ich günstig auf dem Flohmarkt erstanden.«
In der Wohnung herrscht der Minimalismus. Bei einem Brand gäbe es wenig, das Laciny aus seiner Wohnung retten würde. Lediglich eine kiffende Lord-Quas-Figur und eine Plastiknachbildung des DeLorean aus »Zurück in die Zukunft« hätte er nach eigener Aussage bei einem rettenden Sprung aus dem Fenster unterm Arm. »Die Quas-Figur käme mit, weil Quasimoto die Inspiration für alles war, was ich heute mache«, erklärt er. »Und den DeLorean habe ich in der Zeit gekauft, in der ich mit meiner damaligen Freundin unser Kind bekam. Damals habe ich noch Hartz IV bezogen und hatte für den Restmonat 85 Euro übrig.« Statt das Geld sinnvoll zu verwenden, machte er an einem Spielzeugladen halt und ließ 65 Euro für den Originalnachbau in 1:45 da. »Das gab zu Hause natürlich unglaublichen Stress. Und so ist der Wagen jetzt ein wichtiges Zeichen dafür, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist.«


Statussymbole gibt es in Lacinys Wohnung keine. Was hier zählt, ist der emotionale Wert von Erinnerungsstücken. »Ich will keinen belanglosen Scheiß machen und mir von meinem ersten Vorschuss einen Audi A4 kaufen. Ich gebe mein Geld lieber für gutes Essen und Reisen aus. Das Reisen erweitert meinen Horizont und lässt mich darüber klar werden, was die wichtigen Dinge im Leben sind, vor allem, wenn du in Dritte-Welt-Ländern unterwegs bist«, sagt Laciny. Er verweist damit auf seine Uganda-Reise: Im vergangenen Jahr reiste er mit seinem Fotografenkumpel Paul Ripke, dessen Namen er sich in den Nacken tätowieren ließ, durch Ostafrika. Die beiden begleiteten für Viva Con Agua den Bau von Brunnen und unterrichteten Deutsch an einer Schule. Ohne Berührungsängste und immer wissbegierig. »Von dem, was ich da erlebt habe, findet sich auch einiges auf dem neuen Album. Das war mir wichtig.« So kommen Zeilen wie »Evolution wird mit R geschrieben« auf dem neuen Album nicht von ungefähr: Dahinter steckt eine ehrliche Sehnsucht nach Veränderung. »Schau dir die Welt an und wie wir sie zurichten. Die kommenden Generationen müssen sich dagegen auflehnen.«

 

»Zum Glück in die Zukunft 2«

 

Laciny geht es aber nicht nur um die großen Themen Widerstand und Wandel der Welt. Auf dem neuen Album finden sich, wie auf dem Vorgänger »Zum Glück in die Zukunft«, auch wieder persönliche Songs – zum Beispiel über seinen Sohn Louis und über Rostock. Wenn er nicht auf Tour ist, fährt er nach wie vor alle zwei Wochen für ein paar Tage zu seiner Mutter in den Rostocker Stadtteil Warnemünde. Das mache er lieber, als in einer Casting-Show für gut Geld in der Jury zu sitzen, um eine der vielen an ihn herangetragenen Anfragen zu erwähnen. Allein schon, weil er bei der Gelegenheit auch immer schön mit seinen alten Kumpels feiern gehen kann – natürlich in Großraumdissen. »Wenn du mit so etwas aufgewachsen bist, dann weißt du die ganzen coolen Clubs in Berlin erst richtig zu schätzen«, sagt er. »Du bist dir für nichts zu schade und kannst auch bei Karaoke-Partys auf den Tischen tanzen. In Großraumdiscos lernst du, dass es nicht wichtig ist, wo du feierst, sondern mit wem.« Und auch wenn er, wie Jan Delay es ihm geraten hat, Autogramm-Anfragen in Clubs inzwischen lieber rigoros ablehnt, um ungestört tanzen zu können, sind ihm Allüren fremd: »Wenn du eine Platinplatte verkaufst, also 250.000 Stück, dann hast du halb so viel Platten verkauft wie in Essen Menschen leben. Ist man dann gleich ein Star? Das halte ich für Quatsch.« Laciny lacht und leckt sich die von der Roten Bete verfärbten Finger ab, und wer die Selbstironie hinter dem prolligen Track »Zum König geboren« bisher nicht sehen wollte, tut es jetzt: »Brad Pitt ist ein Star. Aber ich bin doch kein richtiger Star.«

 

Ein Haus am See

 

Halb zwölf. Während Marten Laciny seinen Frühstücksteller zurück in die Küche bringt, berichtet er, dass er noch 5000 Autogrammkarten unterschreiben müsse. Und von seiner Leidenschaft für Statistiken und dass er über die Einwohnerzahl aller deutschen Städte ziemlich genau Auskunft geben könne. Schließlich kommt er darauf zu sprechen, dass er sich einen Coach leistet, um vor Musikvideo-Drehs das Doppelkinn loszuwerden. »Vor ›Kids‹ musste ich noch Baumstämme im Park schleppen.« Der schlanke Hüne schafft es aber, selbst solche Storys kaum eitel rüberzubringen. Dabei könnte Laciny durchaus eingebildeter sein. Immerhin ist er ein Tausendsassa. Wäre er am Ball geblieben, hätte ihn nach der U-17-Nationalmannschaft möglicherweise eine Karriere als Profikicker erwartet. Auch als Model hätte der 1,88 Meter große Laciny sich zumindest gut durch seine Zwanziger arbeiten können. Nach einer dreieinhalbjährigen Ausbildung an der Schauspielschule Reduta-Berlin, die er 2006 beendete, war sogar Schauspiel zeitweise eine Option für ihn. Und auf dem vierten Karriereweg ist er erst recht erfolgreich: Mit seinem zweiten Marteria-Album »Zum Glück in die Zukunft«, das sich durch einen eher elektronischen Soundteppich auszeichnete, erreichte er Gold-Status und schaffte es, nicht zuletzt wegen seiner vielen Auftritte, an die Spitze der deutschen HipHop-Szene. Nebenher gelang es ihm mit seinem grün gekleideten außerirdischen Alter Ego Marsimoto, »kranken Scheiß« auf die Bühne zu bringen. »Man braucht für alles einen Ausgleich. Als Marsi kann ich mich verkleiden und, ohne groß nachzudenken, rotzige, irre Texte mit verzerrter Stimme singen. Jedes Marsi-Konzert ist wie ein bizarrer Karneval.« Jetzt steht das neue Marteria-Album »Zum Glück in die Zukunft 2« in den Startlöchern – das erste Highlight des Rap-Jahres 2014. Seit zwei Monaten spielen die Radiosender Lacinys Singles »Kids« und »Bengalische Tiger« in steigender Frequenz. Sein Konterfei ist allenthalben auf Musiksendern zu sehen. Kurz: Laciny hat geschafft, wovon alle träumen: Er kann von dem leben, was ihm Spaß macht.Es ist nun halb eins. Laciny schlüpft aus seinen durchgerockten Hausschuhen in Sneakers und sagt auf dem Weg zur Tür: »Wir müssen los. Ich will mir noch ein paar Wobbler kaufen, bevor wir ins Studio fahren.« Wobbler, also einen künstlichen Köder zum Angeln? Ja, tatsächlich. Während andere erfolgreiche Musiker golfen gehen oder in schicken Sportwagen über Pisten jagen, hat Laciny vor anderthalb Jahren das Angeln für sich wiederentdeckt. Genauer: das Raubfisch-Angeln. »Ich habe ein kleines Haus auf der Mecklenburger Seenplatte gekauft«, erzählt er auf dem Weg zu einem Anglershop in Tempelhof. »Direkt an der Müritz. Das ist ein richtiges Anglerparadies. 20, 30 kleine Seen, alles Naturschutzgebiet. Ich habe schon früher als Kind geangelt, bin mit meinem Bruder mitgegangen, aber jetzt habe ich das wieder richtig angefangen und auch schon ein paar Erfolge gefeiert.« Einen einmeterlangen Hecht habe er schon aus dem Wasser gezogen und sei dadurch erst richtig angefixt worden. Inzwischen plane er seine Urlaube sogar nach Angelmöglichkeiten, erzählt Laciny, während er, in Tempelhof angekommen, das Sortiment des Shops unter die Lupe nimmt. Mit geschultem Blick schlendert er vorbei an Haken, Ruten und Netzen zu den Wobblern. Vor einem Regal mit messingfarben glänzenden Ködern bleibt er schließlich stehen, greift sich eine der Packungen und studiert die Beschreibung auf der Rückseite. »Im Moment mache ich einen Angelschein«, sagt er. »Manchmal kannst du zwar auch ohne Schein angeln, indem du einfach ein Ticket für den See bezahlst. Aber ich finde es schon sehr wichtig, dass man weiß, wie man mit der Natur umzugehen hat.« Zufrieden mit der Wobbler-Wahl schnappt er sich zehn Stück und läuft damit zur Kasse. »Das Schönste auf der Welt ist ein Angelbild mit dem Fang im Arm. Aber ein Fisch ist keine Trophäe, man sollte ihn respektvoll behandeln. Wenn ich eine Hechtmutti an der Angel habe, dann erkenne ich das zum Beispiel und werfe sie wieder rein. Und auch wenn man den Fisch dann erlegt und tötet, sollte man es schnell machen, damit er nicht qualvoll erstickt. Da gibt es Methoden, und die zu kennen ist wichtig.« Im Sommer fischt Laciny fast jedes Wochenende. Sein Haus an der Müritz ist nur anderthalb Autostunden Fahrt von Berlin entfernt. Dass er immer wieder die Heimat besingt, geschieht nicht ohne Grund, denn im Haus nahe der Heimat verbringt er seine erfüllteste Zeit. Am Wochenende trifft sich dort die ganze Familie: seine Freundin, seine Mutter und seine Geschwister samt Anhang. Zusammen mit den Kindern werden Kräuter und Pilze gesammelt und der frische Fang gebraten. »Ich bin natürlich noch ein Stadt-Bernd. Ich liebe den Sog Berlins. Aber mein Haus am See ist super«, sagt Laciny. »Genau so habe ich mir das Leben mit 31 vorgestellt.«

 

Sich toppen – oder es sein lassen

 

Kurz nach zwei. Auf dem Weg zum Studio stoppt Marten Laciny an einem Plakat. Darauf: Jennifer Weist von Jennifer Rostock, Wilson Gonzales Ochsenknecht und er. Alle drei tragen sie graue Shirts und Sweater, auf denen »Das Leben ist kein U-Bahnhof« steht. Hinter der Aktion steckt die Aufklärungskampagne »One Warm Winter«, die vor allem junge Leute dafür sensibilisieren will, wie schwer das Leben für Obdachlose besonders zur kalten Jahreszeit ist. Neben Laciny unterstützen Prominente wie Palina Rojinski, Olli Schulz und MC Fitti eine aktuell laufende Spendenaktion für winterfeste Kleidung. Schnell macht er ein Foto von dem Plakat. »Für Instagram«, erklärt Laciny. »Eine sehr gute Aktion, die ich unterstützen will, wo ich nur kann.«


Dann eilt er laufenden Schritts weiter, rein in die Forster Straße. Zu denen, die einen großen Anteil daran haben, dass Laciny heute all die Dinge tun kann, die er tut. Zum Produzententrio The Krauts. Mit ihnen zusammen hat er »Zum Glück in die Zukunft« produziert. In ihrem Hinterhofstudio sind auch die Platten von Miss Platnum und Yasha entstanden. Die »Lila Wolken«-EP hat hier ebenfalls ihren Feinschliff bekommen und vor wenigen Wochen schließlich auch das dritte Marteria-Album. »Das mag man sich anders vorstellen; die Arbeiten an der neuen Platte waren viel entspannter als noch bei der ersten«, stellt Vincent von Schlippenbach von den Krauts fest. »Marten hatte schon einige Songideen, und damit ging alles sehr schnell. Wir waren zwischendurch echt irritiert, dass das alles so gut funktionierte. Wir sind eher die Typen, die über alles doppelt nachdenken. Aber Marten meinte, es sei alles cool – und wir haben auf ihn gehört.«

Entstanden sind zwölf Songs in einem Oldschool-HipHop-Sound, für den unter anderem Earl Sweatshirt sowie alte Wu-Tang-Alben, vor allem RZA-Beats, die Referenzgrößen bildeten. Ein Album, an das vor allem Laciny selbst von Anfang an die höchsten Ansprüche stellte. »Man will sich schon toppen, sonst sollte man ein Album gar nicht erst in Angriff nehmen«, stellt er klar. »Auch der zweite ›Zurück in die Zukunft‹-Film war ja der beste.« Er lacht. »Das Wichtigste war eindeutig der Sound. Da haben wir ziemlich schnell entschieden, dass wir nicht die hundertste Dubstep-Hookline, nicht den hundertsten French-House-Beat, nicht die hundertste Trap-Sound-Nummer machen wollen. Es sollte minimalistisch sein.« Vom Vibe her habe sich das Album wie der Song »You Never Know« der kalifornischen HipHop-Band Hieroglyphics entfalten sollen, erklärt Laciny. Das hat funktioniert. »Vorher hatte ich mir, nach der ganzen Produktionszeit, nie eine meiner Platten noch mal angehört. In diesem Fall habe ich das gemacht, und ich finde die Platte noch immer super.«


Sechs Uhr abends. Laciny lädt auf ein Feierabendbier in eine urige Kneipe ganz in der Nähe des Studios ein. Das Holzmobiliar ist von einer Patina aus Staub überzogen. Zigarettenrauch liegt in der Luft. Neben der Klotür blinkt ein Flipper. Sofort kommt er mit den Stammgästen ins Gespräch. Spricht über Fußball, Joe Cocker und die Berliner Kneipenkultur. Zu allem scheint er etwas zu sagen und eine klar durchdachte Meinung zu haben. Irgendwann steht die vierte Runde Bier und Wodka auf dem Tisch. »Ich glaube, es ist ganz wichtig für deinen Körper, dass du dich nicht von Dingen verleiten lässt, auf die du keinen Bock hast«, doziert er. »Wenn dein Körper aber sagt: ›Ich möchte heute ein paar Bier trinken‹, und du lässt es, dann wird er sauer. Du darfst deinem Körper nicht alles verwehren, ihm aber auch nicht alles geben. Du musst einen Mittelweg finden, dann kann man alt werden und glücklich leben.« Sagt er und nimmt einen ordentlichen Schluck aus seinem Pils. Nach einem Tag mit Marten Laciny ist man gewillt, genau nach dieser Einstellung zu leben. Schließlich ist der Ratschlaggeber einer von den Guten.

 

 


Marteria »Zum Glück in die Zukunft 2« (Four / Sony / VÖ 31.01.14)