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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Elektro-Pionier erlag Folgen einer OP

Mark Bell ist tot

House-Produzent, LFO-Gründer und Björk-Sozius Mark Bell ist tot. Wie sein Label Warp Records nun bestätigte, starb der Brite bereits letzte Woche an den Folgen einer Operation.
Geschrieben am
Der plötzliche Tod des erst 43 Jahre alten Bell, der noch im September beim Warp25 in Krakau auftrat, lähmt eine ganze Szene. Die hat dem Briten viel zu verdanken: Mit LFO begründete er zu Beginn der Neunziger Bass-heavy Techno, IDM und Acid House und eröffnete den ewigen Futurismus der »Beeps« und »Clonks« weiteren Hörerkreisen.

In einer offiziellen Mitteilung vom Label heißt es: »It's with great sadness that we announce the untimely passing of Mark Bell of LFO who died last week from complications after an operation. Mark's family & friends request privacy at this difficult time.«

Nicht zuletzt machte Mark Bell sich einen Namen als Produzent einiger Tracks von Björks aufsehenerregendem dritten Album »Homogenic« von 1997 sowie der vollständigen 2001er Depeche Mode-Platte »Exciter«.

Prominente Weggefährten und Inspirierte wie etwa die niederländische House-Größe Laidback Luke, Disclosure oder Simian Mobile Disco kondolierten via Twitter: