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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Metromonk«

Manu Delago

Der Hang-Virtuose Manu Delago setzt auf seinem neuen Album mehr auf Club-Grooves und Klangexperimente als auf Traumfänger-Vibes. 
Geschrieben am
Vorab: Ein Hang ist ein mit der Steelpan verwandtes Perkussionsinstrument aus der Schweiz, das einem umgedrehten Wok ähnelt und sich wunderbar eignet, um Meditationssessions im Tipi zu untermalen. Der Innsbrucker Manu Delago ist einer der internationalen Hang-Stars, der mit Leuten wie Anoushka Shankar oder Björk spielt, aber auch sein Solo-Ding durchzieht. Natürlich nicht ganz alleine, denn so hypnotisch schön der metallene Klang des Hang auch sein kann, auf Dauer hält er die Spannung dann doch nicht. Also kombiniert Delago seine Fingerfertigkeit mit Gastsängern, Klavier, Trompete, elektronischen Beats oder dramatischen Trommeln und überlässt diesen auch mal das Scheinwerferlicht, ohne dabei den perkussiven Antrieb der Platte aus den Augen zu verlieren. Das Resultat ist angenehm vielfältig und unesoterisch, reicht vom jazzigen Instrumental bis zur handgemachten Club-Nummer, vom souligen Pop bis zum collagenhaften TripHop- oder spröden Ambient-Soundscape. Erst der von einem Cello verstärkte Schlusstrack langweilt etwas mit gefälligem Wohlklang. Aber, ach, dann wird eben noch ‘ne kleine Runde meditiert.

Manu Delago

Metromonk

Release: 27.01.2017

℗ 2017 Tru Thoughts